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Phantasiereise – Der Abschied

Eine Fantasiereise zur Trauerbewältigung

Phantasiereise Trauer, Trennung, Abschied, © Meike Pantel / P I X E L I O

Phantasiereise „Der Abschied“

Dies ist eine Phantasiereise für Personen, die bisher wenig Erfahrung mit Traumgeschichten sammeln konnten. Auch hier werden viele Sinnesorgane angesprochen um tiefer in die Erzählung hineinzuführen.

Die Phantasiereise „Der Abschied“ befasst sich mit dem Thema Trauer. Diese Phantasiereise soll der trauernden Person helfen, Abschied zu nehmen und dem Gegangenen nochmals etwas mitteilen zu können – das schmerzhafte Gefühl, dem anderem noch etwas sagen zu wollen, zu lindern.

Dies betrifft Trauernde bei einem Todesfall oder auch einer Trennung, wenn es keine Möglichkeit mehr gibt, der anderen Person noch etwas zu sagen. Weiterhin sollen unterbewusste Empfindungen oder Informationen bewusst gemacht werden.

Dies kann förderlich für den Trauerprozess sein. Manchmal kommen Erkenntnisse ins Bewusstsein, die vorher nicht greifbar waren.

Eine allgemeine Anleitung zur Verwendung und zum richtigen Vorlesen der Phantasiereisen findet Ihr hier.

Beachtet bitte, dass jede Reise mit einer Einleitung beginnen sollte, damit die Teilnehmer ihre Wahrnehmung nach innen richten und sich in ihre eigene Phantasiewelt hineinfinden können.

Hier eine Auswahl an verschiedenen Einleitungstexten für Phantasiereisen, die für verschiedene Personengruppen geeignet sind, z. B. Einsteiger oder Geübte.

Musikalische Begleitung für Entspannungsgeschichten könnt ihr auch bei uns finden. Für eine Hörprobe einfach auf das Banner klicken.


Der Abschied

Begib dich in deiner Phantasie zu einer wundervollen saftig grünen Wiese. Überall kannst du Blumen, Sträucher und Gräser entdecken — geh zu einem Platz, den du als angenehm empfindest — schau dich um und nimm deine Umgebung wahr — die Sonne strahlt warm und wohltuend in deine Richtung — such dir eine Blume in der Nähe deines Platzes aus und knie dich zu ihr — berühre sanft ihre Blüte — schau dir genau die Farbe und Form der Blüte, des Stengels an — sie können rund, oval oder kantig sein, oder eine andere Form haben — streiche sanft und mit Gefühl über den Blütenkopf — ganz leicht — nun rieche an deinen Händen und nimm den Geruch wahr — nimm dir für die Wahrnehmung der Pflanze Zeit – genieße den Kontakt zu dieser Pflanze — nun erhebe dich von deinem Standort und erfasse deine Umgebung mit allen Sinnen – es kann sein, dass du noch weitere Blumen, Sträucher, Gräser, Bäume oder andere Gewächse erkennen kannst –  nimm dir Zeit dein Umfeld genau zu erfahren.

Wende dich den Sonnenstrahlen zu – die Wärme der Sonne umfängt dich wie mit einem warmen Mantel – fühle die leichte Brise des Windes – nimm den Geruch deiner Umgebung wahr – entfernt hörst du ein leichtes Plätschern – ein stetes Fließgeräusch von Wasser – folge dem Klang des fließenden Wassers – nun stehst du auf einem gut befestigten Weg am Rande eines Baches – der Bach folgt fröhlich plätschernd seinem Bett  – erfasse den Verlauf des Baches vor deinem inneren Auge  – sieh dir das Wasser an, das so unbeirrt seinem Lauf folgt – strecke deine Hände in das Wasser und erfrische dich damit – es ist angenehm kühl und erfrischend – wasche deine Hände damit – hebe einen kleinen Stein aus dem Wasser und betrachte ihn eingehend – die Farbe – die Form – seinen Geruch – sein Gewicht – streiche sanft über den Stein und lege ihn behutsam wieder zurück.

Folge jetzt dem Verlauf des Baches – sein Bett verläuft einmal nach links, dann wieder nach rechts – er wird immer größer und größer – bald ist der Bach ein kleiner Fluss, der weiterhin gemächlich seinem Weg folgt – folge ihm auf seinem Weg – betrachte die Veränderungen der Landschaft –  die Bäume und Sträucher – die Sonne – den Wind – die Gerüche.

In weiter Ferne kannst du eine goldene Brücke erkennen – sie leuchtet – sie strahlt dir entgegen – du fühlst dich von dieser Brücke angezogen – mit jedem Schritt näherst du dich der Brücke.

Auf der einen Seite der Brücke steht eine Person, die du seit einiger Zeit nicht mehr gesehen hast – sie lächelt dir zu und ermuntert dich näher zu kommen – nun hast du die Gelegenheit ihr alles zu sagen, was du ihr noch sagen wolltest – ihr etwas zu geben was du ihr noch geben wolltest – lass dir dafür viel Zeit – aufkommende Gedanken – aufkommende Gefühle – Bilder – Symbole – Farben – lass all dies zu dieser Person fließen – lass es los – du kannst ihr auch ein Paket überreichen mit all den Dingen, die noch auszutauschen wären – lass es einfach geschehen – lass deine Gedanken und Gefühle fließen.

Nun frage die Person, ob sie dir noch etwas sagen, geben, mitteilen möchte – nimm das Überreichte – es kann sein, dass es Symbole, Worte, Bilder, Gefühle, Gedanken, Farben, Gerüche, oder auch andere Dinge sein können – achte auch hier auf deine Empfindungen.

Sag Ihr noch ein paar Worte zum Abschied – an der Seite der Brücke erscheint aus dem Nichts heraus ein Tor – nun entfernt sich die Person wieder und geht durch diese Toröffnung, die zu einem anderen Ort führt – winke ihr nochmals zu und gehe zurück am Fluss entlang – folge den Windungen des Flusses – die Sonnenstrahlen wärmen dich – sie umhüllen dich wie mit einem weichen Kokon – der Wind streift deine Haut – fast so als wollte er dich sanft berühren – Schmetterlinge fliegen von den Blüten am Rande des Flusses auf und begleiten dich auf deinem Weg – schau dir das Wasser des Flusses an, wie es sanft und still weiterhin seinem Weg folgt – nun geh zur Wiese zurück – die Sonne mit ihren Strahlen folgt dir auf deinem Weg.

  ☆

Begib dich nun auf deine Heimreise — Das Gefühl der Geborgenheit wird dich nun auf deiner Heimreise begleiten — fühle die Wärme der Sonne, die dich erfüllt — fühle dieses Gefühl der Erleichterung — fühle die angenehme Schwere deiner Glieder — die Entspannung und die wohlige Wärme — nun kehre in Gedanken zurück aus deinem Bild — verabschiede dich — spüre den Atem ein und aus — heben und senken des Brustkorbes — ein und aus.

Nun kehre langsam mit geschlossenen Augen aus der Phantasiewelt zurück — fühle deine Füße — deine Arme — balle leicht deine Fäuste — gibt etwas Kraft hinein — bewege deine Füße — atme ganz tief ein und aus — strecke Arme und Beine — räkle dich, wenn du magst — öffne nun die Augen, atme nochmals tief durch — du bist vollkommen zurück in der wachen Welt.

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