Was ich dir noch sagen wollte – Traumreisentext Loslassen – Vergangenheit und Heute

Belastendes loslassen und den Emotionen freien Lauf lassen.

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Traumreisentext Loslassen – Was ich dir noch sagen wollte

 

Stell dir in Gedanken vor, du stehst vor einem uralten Wald. – Der Rand des Waldes ist kreisrund umfasst von alten großen Steinen. – Es ist Sommer und die Sonne sendet ihre wärmenden Strahlen hinab zur Erde. – Ein nach Waldluft duftender Wind weht über deinen Standort hinweg und streift dich ganz zart mit einem Windhauch. – Du fühlst dich hier vollkommen wohl und eins mit der Natur. – Der Weg, der in den lichten Wald führt ist gut befestigt und lädt dich zum hereinkommen ein. – Vereinzelt zwitschern Vögel und springen von Ast zu Ast.

Wenn du magst kannst du jetzt den Wald betreten und dich umschauen. – Der Wald besteht aus uralten knorrigen Kiefer, stämmigen Buchen und großen mächtigen Eichenbäumen. – Vereinzelt sind auch Birken und kleinere Sträucher zu sehen. – Es duftet herrlich nach gesundem Waldboden. – Die Sonnenstrahlen wandern mit jedem deiner Schritte durch das Blätterdach. – Kleine Eichhörnchen wuseln von Baum zu Baum und manchmal springen sie auch auf den Boden, buddeln im Boden und holen sich flugs eine vergrabene Nuss.

Du wanderst weiter und siehst vereinzelt große Steine, die immer wieder verstreut im Wald liegen. – Mit jedem Schritt werden es immer mehr. – Bäume stehen neben den großen Steinen oder sind sogar auf ihnen gewachsen. – Ihre langen Wurzeln umfassen die Steine bis zum Boden. Sie stehen trotz ihres Standortes sehr stabil. – Dann gibt es Bäume die sich in kleinen Rissen in den Steinen ihren Standort gesucht haben. – Manchmal reihen sich die Steine so auf, dass sie in der Mitte einen Durchgang bilden. – Auf ihnen wachsen die Bäume und du kannst bequem durch diesen Durchgang laufen. Am Ende des Durchganges befindet sich eine alte Feuerstelle mit Opfergaben darauf. – Hier wird schon seit Jahrhunderten ein kleiner Teil der Ernte geopfert oder kleinere Dinge des Alltags. Alle die hereinkommen bitten um eine Gabe oder Beistand. – Du befindest dich jetzt in Mitten des Druidenhains, es ist ein magischer Ort mit vielen Geheimnissen. – Viele Menschen durchwandern ihn und manchmal lassen sie etwas da und gelegentlich nehmen sie aber auch etwas mit.

Nimm nun Kontakt zu diesem Platz auf. – Ertaste mit deinen Fingern die Oberfläche der Steine. Wie fühlen sie sich an? Sind sie rau oder eher glatt. Sind sie mit moosbewachsen oder heller weißer Kalkstein. – Spüre die warmen Sonnenstrahlen auf dir, sie umfangen dich wie mit einem wärmenden Mantel. – Ein feiner Windhauch weht über diesen Platz hinweg und wirbelt verspielt kleine Blätter auf. – Ein frischer waldiger Geruch steigt in deine Nase. Atme diese erdverbundene Luft tief ein und wieder aus. Spüre wie sich deine Bauchdecke hebt und senkt. – Du fühlst dich hier vollkommen wohl und verbunden mit diesem Ort.

Nun stell dir in Gedanken einen Menschen oder ein Symbol für diesen Menschen, dem du noch etwas sagen wolltest, vor. – Es kann für einen Verstorbenen sein oder jemanden, dem du einfach noch etwas sagen möchtest, etwas was noch unausgesprochen ist und dich belastet. – Nimm dir dafür viel Zeit. – Gedanken kommen und gehen, lass sie ziehen wie Wolken am Himmel. – Lass deinen Gefühlen freien Lauf. Hier an diesem Ort bist du geschützt und wenn es für dich zu schmerzlich ist, diesem Menschen etwas zu sagen, dann stell dir einen Beschützer vor. – Ein Engel, ein Druide, eine Lichtgestalt oder eine sanftmütige Person, die du kennst. – Sende ihr all die Worte, die du sagen möchtest und sei dabei völlig frei, jedes Wort und jeder Gedanke ist hier erlaubt.

Fühle nochmals in dich hinein und spüre neben deinen Emotionen auch Erleichterung. Erleichterung, dass du es ausgesprochen hast, was du schon immer sagen wolltest und jetzt auch konntest. – Bedanke dich bei diesem Ort und verabschiede dich. – Schau dich noch einmal um und wenn du magst, kannst du ein Symbol in die Feuerstelle als dein Dankeschön geben.

Dein Weg führt dich nun über eine grüne Waldwiese. – Die Sonne strahlt über in diese Lichtung in aller Pracht. – Die Wiesenblumen duften herrlich und kleine Waldbienen umschwirren sie. – Hier ist alles im Einklang, hier ist alles eins mit dir und deiner Welt. – Am Rande der Wiese entspringt eine Quelle aus einem runden Felsen. – Das Wasser ergießt sich in einen kleinen Bach, der in den Wald hineinfließt. Er versorgt die Bäume und Tiere des Waldes mit der nötigen Nahrung. – Setze dich etwas zu dem Wasser hin und höre dem Sprudeln zu. Das beständige Fließen des Wassers und die kleinen Wassertropfen, die spielerisch die Umgebung der Quelle befeuchten. – Um den Stein herum wachsen besondere Blüten. Pflücke dir eine, rieche daran und schau sie dir in Gedanken genau an. – Nimm diese Blüte mit nach Hause, als ein Symbol für deinen heutigen Tag. Stell dir in Gedanken vor, wie du diese Blume in einen Vase stellst und jedesmal, wenn du etwas aussprechen möchtest, kannst du dir diese Blüte oder den Druidenhain vorstellen – dann forme die Worte und sprich es aus. – Rede es dir von der Seele, du kannst ihr alles sagen.

Jetzt wird es wieder Zeit aus deiner Phantasiewelt zurückzukehren – Das Gefühl der Geborgenheit wird dich nun auf deiner Heimreise begleiten — die Kraft des Druidenhains wird dich begleiten – das Bild der Blume begleitet dich – fühle die Ruhe und Gelassenheit, die dich erfüllt — fühle die angenehme Schwere deiner Glieder — die Entspannung und die wohlige Wärme — nun kehre in Gedanken zurück aus deinem Bild — verabschiede dich — spüre den Atem, ein und aus — das Heben und Senken des Brustkorbes — ein und aus

Nun kehre langsam mit geschlossenen Augen aus der Fantasiewelt zurück — fühle deine Füße — deine Arme — balle leicht deine Fäuste — gibt etwas Kraft hinein — bewege deine Füße — atme ganz tief ein und aus — strecke Arme und Beine — räkle dich, wenn du magst — öffne nun die Augen, atme nochmals tief durch — du bist vollkommen zurück in der wachen Welt.

 

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