Autogenes Training für Kinder – Taschenbuch und E-Book

Auch im Tolino-Netzwerk als E-Book erhältlich.
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Kursmaterial für autogenes Training kinder

Autogenes Training für Kinder – Das Fio-tastische Drachenland

Bei einer lustigen und interessanten Geschichte entspannen oder einschlafen, das ist das Ziel dieses Buches.

So ganz nebenbei und auf spielerische Art und Weise noch das autogene Training kennenlernen – was gibt es Besseres? In diesem Buch ist Ihr Kind eine der beiden Hauptfiguren. Es wird begleitet von dem fröhlichen Drachen Fio, und zusammen erleben sie kleine Abenteuer.

Doch manchmal möchte Fio auch einfach nur entspannen und zeigt dem zuhörenden Kind seinen Ruheort. Bei einer schwierigen Aufgabe hilft dem Drachen das Licht der Zuversicht, und er wird dabei natürlich auch von Ihrem Kind unterstützt. So lernt Ihr Kind zusammen mit seinem Drachenfreund Bewältigungsstrategien auf selbstverständliche Weise kennen und kann sie später auch in eigenen schwierigen Situationen anwenden. In der ein oder anderen Geschichte werden die beiden durch den „Drachenatem“ ­unterstützt, wodurch gleichzeitig eine hilfreiche Atemtechnik vermittelt wird.

Es gibt zwei Möglichkeiten, die Entspannungsgeschichten zu verwenden: zum einen als reine Entspannung während des Tages. Dafür gibt es jeweils die Rückführung am Ende des Textes. Zum anderen als Einschlafgeschichte, wofür Sie den Abschnitt „Zum Einschlafen“ nutzen können.

Entspannungsgeschichten für Kinder

Liebevoll illustriert

Das Buch enthält zudem bezaubernde und kindgerechte Illustrationen, welche die Entspannungsgeschichten noch schöner machen und das Lesevergnügen für Ihr Kind steigern.

Für Eltern und Kursleiter gleichermaßen geeignet

Der Aufbau des Buches ermöglicht es Ihnen, nach Wunsch auf Autogenes Training für Kinder zu verzichten und einfach nur die Geschichten zum Vorlesen zu verwenden.  Die Texte sind sowohl für Eltern geeignet als auch für Erzieher:innen, Coaches und Coachinnen, Betreuer:innen, Lehrer:innen und überhaupt alle Menschen, die sich mit der Entspannung von Kindern beschäftigen oder diese fördern wollen.

Für Kursleiter – Autogenes Training für Kinder

Hier finden Sie die im Buch versprochenen Übungseinheiten des autogenen Trainings zum Ausdrucken und ein paar weitere Informationen.

Wenn Sie die Übungseinheiten als reine Entspannung nutzen wollen, ohne dass das Kind einschlafen soll, dann denken Sie bitte auch an die Rückführung.

Am Ende der Übungseinheiten finden Sie die entsprechende Ausleitung. Im Buch können Sie auch einige Tipps bei Problemen und aufkommenden Fragen entdecken. 

Vorleseanleitung

In diesem Buch sind die Geschichten nach folgendem Schema gegliedert:

  1. Einleitung
    Sie dient dazu, dass sich Ihr Kind entspannt, und ist die Vorbereitung auf die Geschichte. Sie wird in der Regel in drei aufeinanderfolgenden Geschichten wiederholt und entspricht einem Schritt des autogenen Trainings. Nach den Wiederholungen beginnt der nächste Schritt. So lernt Ihr Kind ganz nebenbei dieses Entspannungsverfahren kennen.
  2. Die Entspannungsgeschichte
    Lesen Sie die Texte mit ruhiger Stimme, aber nicht zu monoton, damit es für Ihr Kind interessant bleibt. Spannung und Spaß dürfen gerne betont werden – umso aufmerksamer hört Ihr Kind zu.
  3. Das Ende in zwei Versionen
    Es gibt zwei alternative Schlusstexte, die für die jeweilige Vorlesesituation verwendet werden können:
    - Ein Schluss mit Ausleitung bzw. Rückführung: Hier dient die Geschichte der Entspannung am Tag und das Kind soll im Anschluss wach sein.
    - Das Ende mit Einschlafphase: Wie der Ausdruck schon besagt, ist der Text zum Einschlafen gedacht.
Autogenes Training für Kinder lernen

Übungskarten zum kostenlosen Download

Die Karten zum Ausdrucken und Ausschneiden beinhalten die folgenden Übungen:

  • Schwereübung beide Arme
  • Schwereübung beide Beine
  • Wärmeübung Arme und Beine
  • Atemübung
  • Herzübung
  • Solarplexus-Übung
  • Kühle-Stirn-Übung

Was ist die Droschkenkutscherhaltung?

Die Droschkenkutscher-Haltung ist eine spezifische Körperposition, die im autogenen Training angewendet wird. Sie ist so gestaltet, dass der Übende eine entspannte, aber dennoch aufmerksame Haltung einnimmt. Indem die Hände auf den Oberschenkeln ruhen und die Füße gerade auf dem Boden stehen, wird ein Gefühl von Stabilität und Erdung vermittelt. Diese Haltung erleichtert die Konzentration auf innere Prozesse und fördert die Durchblutung sowie die Atmung. Ziel ist es, einen optimalen Zustand zwischen Wachheit und Entspannung zu erreichen, der die Wirksamkeit der Autosuggestion im autogenen Training maximiert.

Die Droschkenkutscherhaltung

Fantasiereisen für Kinder

Liebe Eltern,

Der Stress des Alltags

Der Alltag verlangt den Kindern und Ihnen als Eltern so vieles ab: frühmorgens taufrisch und gut gelaunt den Tag beginnen und alle Tätigkeiten möglichst perfekt erledigen.

Nachmittags nach Hause kommen, wieder Aufgaben ausführen und den Freizeitaktivitäten folgen. Dabei noch Freundschaften pflegen und immer voller Kraft und Energie allen weiteren Herausforderungen begegnen.

Viele Menschen reagieren darauf mit Stress. Kinder klagen häufig über Übelkeit, Schlafmangel, Kopfschmerzen, nervöses Zittern und vieles mehr.

Sehen Sie das autogene Training als Präventionsmaßnahme an. Damit Ihr Kind schon früh lernt, seinen Körper so zu beeinflussen, dass es ruhiger wird und gelassener schwierigen Situationen in Schule und Freizeit begegnen kann.

Jetzt ist die Zeit ideal, den Kindern Werkzeuge an die Hand zu geben, damit sie später ein glückliches und selbstbestimmtes Leben führen können. Denn im Moment sind die Kinder offen für Neues und noch so voller Neugier. Nutzen Sie die gemeinsame Zeit und genießen Sie die wertvollen Minuten der Entspannung und üben Sie mit ihnen Autogenes Training für Kinder.

Ihre Bärbel Schellenberg

PS: praktizieren Sie selbst schon autogenes Training oder möchten Sie unabhängig vom Buch mit Fiodor mit Ihren Kindern weiterüben? Dann sind die Übungskarten aus der Sektion für Kursleiter oben vielleicht auch Ihnen eine kleine Hilfe. Laden Sie das kostenlose PDF herunter und drucken Sie es sich aus.

Kurs für autogenes Training Unterlagen

Für interessierte Kinder

Warum brauchst du manchmal Ruhe und Entspannung?

Entspannung ist für uns alle wichtig, damit wir uns gut fühlen. Wenn du dich entspannst, kannst du viel ruhiger werden und dein Stress wird weniger. Auch wir Erwachsenen fühlen uns manchmal nicht gut, weil wir gestresst sind.
Hast du schon mal jemanden sagen hören „Meine Nerven sind zum Zerreißen gespannt“? So etwas sagen Menschen manchmal, wenn sie wirklich viel Stress haben und gar nicht entspannt sind.

Was ist eigentlich Stress?

Wenn jemand gestresst ist, ist er meistens unruhig, hat vielleicht Kopfschmerzen, kann nicht richtig schlafen. Manchmal hat er sogar Bauchweh oder Herzklopfen. Auch die Muskeln im Körper verspannen sich und tun weh. Stress entsteht, wenn wir zu viel zu tun haben, uns Sorgen machen oder nicht weiterwissen.

Aber keine Bange, es gibt Dinge, die du tun kannst, um dich besser zu fühlen. Du kannst zum Beispiel tief durchatmen oder eine Pause machen, um dich zu beruhigen. Was dir auch guttun könnte, ist, mit jemandem zu sprechen, wenn du Sorgen hast. Wenn du sie mit jemandem teilst, dem du vertraust, kann das ganz viel helfen. Auch das autogene Training kann dir helfen, dich zu entspannen. Was das ist, erkläre ich dir später.

Weißt du, was Nerven sind und wozu sie gut sind?

Es gibt in deinem Körper bestimmte Nerven, die großen Einfluss auf deinen Körper und auch auf dein Wohlbefinden haben.

Stell dir vor, Nerven sind wie feine, fast unsichtbare Fäden in deinem Körper. Sie sind wie dünne Kabel, in denen ein winziger Strom fließt. Nerven sind wichtig, weil wir mit ihrer Hilfe fühlen, riechen, schmecken und sehen können.

Außerdem sorgen sie dafür, dass wir uns bewegen können, indem sie unser Gehirn mit unseren Muskeln und Organen verbinden. So kann dein Gehirn mit deinen Muskeln sprechen und ihnen sagen, wann sie sich anspannen und wieder entspannen sollen. Aber sie melden deinem Gehirn auch, was unser Körper wahrnimmt.

Wenn du zum Beispiel etwas Heißes anfasst, wird diese Info ganz schnell durch deine Nerven vom Finger zum Gehirn geschickt: „Achtung, das ist heiß!“ Dann ziehst du deine Hand weg, damit du dich nicht verbrennst. Die Nerven helfen dir also auch, dich vor Gefahren zu schützen.

Nerven gibt es überall in deinem Körper. Es sind ganz viele Verbindungen, die miteinander verknüpft sind. Wenn du Stress hast, dann werden immer mehr und mehr Botschaften über die Nerven ins Gehirn geschickt, und dein Gehirn beantwortet sie immer schneller. Manchmal sind es dann zu viele und das kann dafür sorgen, dass du dich überfordert fühlst und dich nicht mehr wohlfühlst.

In deinem Körper gibt es zwei Teams

Eine bestimmte Gruppe von Nerven nennt man das vegetative Nervensystem. Es besteht sozusagen aus zwei Teams, die sich in deinem Körper um alle Dinge kümmern, die automatisch ablaufen und über die du normalerweise nicht nachdenkst. Zum Beispiel regeln sie deine Atmung, deinen Herzschlag und deine Verdauung.

Das eine ist das Sympathikus-Team, und das andere ist das Parasympathikus-Team. Warum die so heißen, ist gar nicht so wichtig. Das Sympathikus-Team ist wie das Gaspedal in einem Auto – es aktiviert dich und bereitet deinen Körper auf schnelle Bewegungen oder auf Stress-Situationen vor. Das Parasympathikus-Team dagegen ist wie die Bremse in einem Auto – es beruhigt dich, macht deinen Herzschlag langsamer und hilft dir, dich zu entspannen.

Diese beiden Teams arbeiten zusammen, um sicherzustellen, dass dein Körper genau richtig funktioniert und du dich gut fühlst. Wenn du zum Beispiel aufgeregt bist, aktiviert der Sympathikus dein Herz und deine Lungen, damit du schnell laufen oder kämpfen kannst. Wenn du dich entspannst, schaltet sich das Team des Parasympathikus ein und beruhigt dich, damit du schlafen oder in Ruhe essen kannst.

Das Gute ist: Du kannst diese zwei Teams wie ein Trainer beeinflussen, damit sie gut miteinander arbeiten und dein Körper im Gleichgewicht bleibt. Hierbei hilft dir das autogene Training.

Wie funktioniert Autogenes Training für Kinder?

Das autogene Training ist eine kleine Denk-Übung, die dir hilft, dich zu entspannen und dich besser zu fühlen. Wenn du zum Beispiel gestresst oder nervös bist, kann das autogene Training dir helfen, dich zu beruhigen und dich besser zu fühlen.

Es funktioniert, indem du dir vorstellst, dass dein Körper ganz schwer und warm wird, wie eine kuschelige Decke. Du atmest langsam und tief ein und aus und sagst dir dabei hilfreiche Dinge wie „Ich bin ganz ruhig“. Wenn du dich auf deine Atmung und deinen Körper konzentrierst, kannst du deine Gedanken beruhigen und an schöne Dinge denken.

Das autogene Training kann auch helfen, wenn du körperliche Beschwerden hast, zum Beispiel Kopf- oder Bauchschmerzen. Durch die Übung kannst du deinen Körper entspannen und die Schmerzen werden weniger oder gehen sogar ganz weg.

Es ist ein wenig wie Zauberei, die dir hilft, dich zu entspannen und dich besser zu fühlen. Du kannst die Übung immer machen, wenn du gestresst oder unruhig bist, und sie wird dir helfen, dich wieder besser zu fühlen. Nur, dass es gar keine Magie ist, sondern deine eigenen Gedanken diese Kraft entfalten.

Kindermeditationstexte

Wozu dient das autogene Training und warum wurde es in die Geschichten integriert?

Vor etwa 100 Jahren wurde das autogene Training von Johannes Heinrich Schultz entwickelt. Seit dieser Zeit dient es als zuverlässige Methode zur Entspannung für Kinder und Erwachsene, indem der Fokus auf die Selbstwahrnehmung gelenkt wird. Mit autosuggestiven Übungen wird der Zuhörer angeleitet, die Selbstentspannung durchzuführen. Autogenes Training für Kinder gelingt auf eher spielerische Art und Weise.

In diesem Buch habe ich die verschiedenen Übungen der Grundstufe jeweils in die einleitende Entspannung integriert. In der Regel werden die Übungen über einen längeren Zeitraum wiederholt trainiert.

Die gedanklichen Übungen werden in den Geschichten immer mit dem Formelsatz „Ich bin ganz ruhig“ verbunden. Das Kind kann später durch Erinnern dieses gelernten Satzes – bei ausreichender Übung – die Entspannung herbeiführen.
Durch die Formelsätze wird auch indirekt das vegetative Nervensystem beeinflusst und entsprechend entspannt.

Immer wieder wird in den Geschichten auf die einzelnen Elemente des autogenen Trainings Bezug genommen, und spielerisch werden alle Sinne einbezogen.

Zum Ablauf ist anzumerken, dass zunächst der Fokus auf Arme und Beine gelegt wird. Es werden Formeln wie „Meine Arme sind ganz schwer“ und später „Meine Arme und Beine sind ganz schwer“ eingeübt. Dabei soll das Kind auch die Schwere der Arme und Beine fühlen. Das jeweilige Körpergefühl wird dann im Anschluss mit dem Formelsatz in Verbindung gebracht.

Die Übungen decken das gesamte Spektrum an körperlichen Reaktionen auf Entspannung ab. Dabei gleiten wir Schritt für Schritt durch den Körper. Der Entwickler des autogenen Trainings entdeckte, dass sich der Körper durch die Anwendung der verinnerlichten Formelsätze tatsächlich entspannt. Die einzelnen Stufen sind: Ruhe, Wärme, Schwere, ruhiger Atem, strömend warmer Bauch, ruhiger Herzschlag und kühle Stirn.

Kinderbuch Drache

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