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Ruben Schwarzfeder und das Sternschnuppenglas
5-Minuten-Vorlesegeschichte

Inhalt der 5-Minuten-Vorlesegeschichte: Ruben Schwarzfeder sitzt abends allein auf einer Bank und schaut in den Sternenhimmel. Als er eine Sternschnuppe sieht, hat er den Wunsch, dass er gerne etwas zum Festhalten haben möchte. Eine solche wunderschöne Sternschnuppe würde ihm hervorragend gefallen. Dann flattert die Eule Huhu herbei und hilft ihm, die eigene innere Stärke wahrzunehmen. Im Grunde soll die Vorlesegeschichte zum Nachdenken anregen und vielleicht gibt sie dem einen oder anderen Kind eine Bewältigungsstrategie in die Hand, um ebenfalls die eigene Kraft zu entdecken.

Eine kleine Anregung noch: Wenn ihr den Kindern die Geschichte vorliest, stellt doch vorher ein kleines Einmachglas mit einer kleinen E-Kerze hin oder es gibt auch kurze Lichterketten.

Vorlesedauer: 5 Minuten je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 4 - 8 Jahren (Kindergarten und Grundschule)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

5-Minuten-Vorlesegeschichte-Rabengeschichte

Ruben Schwarzfeder und das Sternschnuppenglas
5-Minuten-Vorlesegeschichte

Es war ein warmer Sommerabend, als der kleine Rabe Ruben Schwarzfeder auf der Lehne einer Bank im Park saß und in den Himmel blickte. Die meisten Vögel waren schon lange schlafen, doch Ruben war unruhig. So vieles beschäftigte ihn und die Gedanken häuften sich zu Bergen auf.

Er dachte über sein Leben nach und fühlte sich unzufrieden. Er sehnte sich nach etwas, das er immer bei sich haben konnte, etwas, das ihm Halt geben würde. So saß er nun da und starrte in den Himmel.

Plötzlich sah er eine Sternschnuppe am dunklen Himmel vorbeiziehen und er überlegte sich, was er sich wohl wünschen würde, hätte er einen Wunsch frei.

Er schaute weiter hoch zum strahlenden Himmelszelt und siehe da, eine weitere Sternschnuppe zog am Himmel entlang. Da wünschte er sich, er könne sie fangen und immer bei sich haben. Voller Sehnsucht seufzte er vor sich her und sah den Sternen beim Leuchten zu.

In diesem Moment erschien die alte weiße Eule Huhu und setzte sich neben ihn auf die Bank. Die Eule sah Rubens unglückliches Gesicht und fragte ihn: „Was ist los, mein junger Freund? Du siehst so traurig aus.“

Ruben erzählte der Eule von seinem Wunsch, die Sternschnuppe zu fangen, damit er immer etwas bei sich haben konnte, das ihn aufmuntert.

Die Eule hörte aufmerksam zu und sagte dann: „Mein lieber Freund, ich verstehe deinen Wunsch. Aber alles, was du suchst, wie Halt und Stärke, befinden sich bereits in dir. Du musst nur lernen, sie zu fühlen. Hier, ich habe ein kleines Licht für dich, dass dir helfen wird, deine Kraft aufzuspüren.“

Huhu griff in ihre Tasche und holte ein kleines Glas hervor, in dem es wunderschön leuchtete. „Ein wenig wie ein Stern“, dachte Ruben und nahm das Gefäß mit einer Kralle an sich.

„Nimm dieses Licht mit zu dir nach Hause und stell es dir neben dein Bett. Wenn du nachts schläfst, wird es dich behüten und über deinen Schlaf wachen. Jedes Mal, wenn du dich unsicher fühlst und Stärke benötigst, denke an dieses Licht und spüre seine Energie. Wollen wir es mal ausprobieren, wie es funktioniert?“, fragte die Eule.

Ruben nickte erstaunt und schaute die Eule neugierig an. Huhu blickte den Raben ruhig an und sprach: „Jetzt schließe deine Augen und spüre das Glas, das du festhältst. Male dir aus, dass das Licht immer größer und größer wird, sodass es dich ganz und gar einhüllt. Stell dir vor, dass du jetzt in einer großen Blase bist, voller Stärke und Energie. Nimm diese Kraft wahr und spüre den Mut und die Zuversicht des Lichtes.

Lass dir nur Zeit und fühle, wie die Kraft durch deinen ganzen Körper fließt. Es pulsiert und vibriert sogar ein wenig. Vielleicht kitzelt es auch an deinen Füßen.“

Ruben lächelte und spürte tatsächlich ein leichtes Kribbeln in den Spitzen seiner Klauen und er hatte das Gefühl viel stärker zu sein als zuvor. Die Eule lächelte und ergänzte noch: „Du kannst dieses Licht immer bei dir haben, es wird dir Halt geben. Denke an das Licht, wenn du es brauchst, und es kommt dann geschwind zu dir“.

Mit leuchtenden Augen bedankte sich der kleine Rabe bei Huhu für ihre Weisheit. Beide saßen noch eine Weile auf der Bank und sahen gemeinsam dem Leuchten der Sterne zu.

Vereinzelt waren weitere Sternschnuppen zu sehen und der Wind kam auf einen freundschaftlichen Plausch vorbei. Er hatte wieder so viele Geschichten zu erzählen. Die Eule und er waren schon so lange beste Freunde und trafen sich jede Nacht.

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