Kurze Vorlesegeschichte für Kinder - Lissi hat schlechte Laune

Lissi ist schlecht gelaunt, einfach so  getreu der Redewendung: „Mit dem falschen Bein aufgestanden“. Sie grummelt vor sich her und ist einfach schlecht drauf, bis Tim kommt, der sie mit Rückwärts-Sprechen aufheitert. Die Kinder erleben einen schönen Nachmittag auf einem Spielplatz und andere kommen auch noch hinzu. Sie tollen herum und haben Spaß.

In dieser kurzen Vorlesegeschichte geht es darum, das Leben manchmal einfach aus einer anderen Perspektive zu sehen. Die kurze Vorlesegeschichte soll die Kinder einfach aufheitern und vielleicht ist es auch eine Vorlage für ein späteres Spiel auf dem Spielplatz.

Tipp: Eine weitere kurze Vorlesegeschichte findet hier - 3-Minuten-Vorlesegeschichte – Die vier Wichtlein der Elemente
Vorlesedauer: 3 Minuten
Altersgruppe: 3 - 7 Jahre

Kurze Vorlesegeschichte

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Kurze Vorlesegeschichte - Wie aus Lissi eine Issil wurde

Lissi sitzt auf ihrer Lieblingsschaukel und grummelt vor sich her. „Blöd, alles ist blöd“, denkt sich sich und stößt sich kräftig ab, bis sie mit ihrer Schaukel ganz weit nach oben kommt. „mh … warum bin ich heute nur so schlecht gelaunt?“ Lissi schaukelt weiter, plötzlich springt sie mit einem hohen Bogen von der Schaukel hinunter.

Missmutig kickt sie Steine aus ihrem Weg und blickt in den bewölkten Himmel, der auch noch perfekt zu ihrer Laune passt. „Die ganz Welt hat sich gegen mich verschworen“.

Bockig kickt sie weitere Steine weg und starrt auf ihre Füße. „Hey! Was gibt’s?“ Erschrocken zuckt Lissi zusammen, als sie neben sich die Stimme ihres besten Freundes hört. Tim grinst über beide Backen wie ein Honigkuchenpferd und streckt ihr ein paar Bonbons hin. „Du siehst aus, als wenn du einen Frosch verschluckt hättest. Hast du was?“ Lissi schüttelt nur ihren Kopf und kickt weitere Steine vom Platz.

Tim zuckt mit den Schultern und macht es ihr nach. Nach kurzer Zeit wird es ihm aber langweilig, da kommt ihm eine Idee. Er geht zum Rande des Spielplatzes, pflückt eine hübsche Blume und steckt sie in ein Knopfloch seiner Weste. Anschließend geht er zu Lissi und spricht: „Issil, sad tsi enei emulbrebuaz, timad tfuäl sella sträwkcür“ - Lissi schaut verdutzt und reißt die Augen auf „Was?“ Tim grinst und läuft nur noch rückwärts über den Spielplatz und spricht jedes Wort und jeden Satz rückwärts, dazu schneidet er auch noch komische Grimassen. Das sieht so lustig aus, dass Lissi lachen muss und es ihm nachmacht.

Auf einmal ist Tim ein Mit und die Lissi ein Issil. Die beiden laufen lachend rückwärts über den Spielplatz und deuten alles um. Was denkst du, wie hört sich dein Name rückwärts an?

Im Laufe der Zeit kommen noch andere Kinder hinzu, die sich laut lachend die verrücktesten Begriffe zurufen. Alles wird umgetextet und aus dem Rückwärts-Sprechen werden die wildesten Wortschöpfungen. Aber auch das ist noch nicht genug, alles, was sich auf dem Spielplatz befindet, bekommt jetzt einen anderen Namen.

Die Schaukel ist eine „Quietsch-Quatsch“ - weil sie immer so quietscht beim Schaukeln. Die Rutsche wird zum „Donner-Brett“, im Sandkasten lebt jetzt der „Wirbelwurm“, der, wenn man nicht aufpasst, einem überall auflauert und mit Sand bewirft.

Sie springen von einem Spielgerät zum anderen, hangeln sich an Seilen entlang, entkommen dem wilden Wirbelwurm und seinen Sandwürfen. Nach einiger Zeit kämpfen sie sich durch einen Dschungel voller Abenteuer und Erlebnisse, immer auf der Flucht vor dem Wirbelwurm, der hinter allen her ist. Wilde Tiger und Löwen stehen unter den Spielgeräten und schreien „Wuahh“ und die anderen flüchten vor ihnen. Aber auch der Wirbelwurm ist hinter den Tigern und Löwen her, die ebenfalls auf dem Spielplatz zickzack laufen, um ihm zu entkommen.

Am Ende des Nachmittags sind sie alle erschöpft und glücklich. „War das ein toller Tag!“, denkt Lissi, mit einem breiten Grinsen auf dem Gesicht.

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