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Maximus Feinohr kann nicht schlafen
4-Minuten-Vorlesegeschichte

Inhalt der 4-Minuten-Vorlesegeschichte: Der kleine Narl fegte in aller Ruhe seinen Waldladen und grübelte über die nächsten Aufgaben nach, da polterte es an der Ladentür und Maximus Feinohr kam völlig gestresst herein. Er konnte einfach nicht mehr schlafen. Im Frühjahr kamen immer so viele Babys auf die Welt und da war bekanntlich viel los. Wie der Narl das gelöst hat? Einfach die Geschichte weiterlesen.

Vorlesedauer: 4 Minuten je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 3 - 8 Jahren (Kindergarten und Grundschule)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

4-Minuten-Vorlesegeschichte

Maximus Feinohr kann nicht schlafen
4-Minuten-Vorlesegeschichte

Heute war wieder einer dieser Tage, an dem der kleine Narl ganz viel zu tun hatte. Er fegte gerade seinen neuen Waldladen aus und dachte über all die Dinge nach, die er morgen noch zu erledigen hätte.

Du wirst dich sicherlich fragen, was ein Narl ist. Der Narl ist ein kleines Waldwesen, das mehr oder weniger wie eine laufende Kartoffel aussieht. Er ist ein ganz und gar liebenswertes Kerlchen, und er hilft – meistens unbemerkt – allen Schutzbedürftigen im Wald.

Als er so vor sich hin fegte, spürte er plötzlich einen Windhauch. Mit viel Gepolter riss der Mäuserich Maximus Feinohr die Tür zum Laden auf und stöhne laut: „Ich kann einfach nicht schlafen. Seit Tagen höre ich die vielen Waldkinder, die dieses Frühjahr auf die Welt gekommen sind. Ob Tag oder Nacht, es ist immer etwas los. Was soll ich nur tun?“

Der Narl schmunzelte leise vor sich hin und sagte: „Keine Sorge, lieber Freund, hier habe ich etwas, was dir bestimmt helfen wird.“

Er ging zu einem Regal und zog aus einem oberen Fach ein kleines, silbernes Instrument hervor. Es war eine Melodiebox. Er stelle noch zwei bequeme Liegen vor seinem Geschäft auf und genoss einen Augenblick den silberhellen Mond.

Das Geschäft befand sich inmitten des Waldes auf einer großen Lichtung und es war ein warmes Frühjahr, also sprach nichts dagegen unter dem Sternenhimmel zu schlafen. Eingewickelt in eine warme Decke und dabei einer sanften Melodie zu lauschen, was gab es Besseres?

Maximus legte sich gleich hin und lauschte den sanften Tönen und der Wind trug die Melodie mit seinem Rauschen weit in den Wald hinein.

Er war schon kurz vor dem Einschlafen, doch dann hörte er von Weitem ein stetes Brummen. Die Hummeldame Maria Flauschpelz hatte die Töne gehört und wollte nachschauen, wer denn zu so später Stunde noch Musik spielt.

Sie sah die Maus Maximus, wie sie warm eingekuschelt vor dem Waldladen döste und den Narl, der in einem Schaukelstuhl seinen Freund, den Mond anlächelte.

„Maria, was machst du zu so später Stunde noch hier?“, fragte der Narl erstaunt. „Ich kann nicht schlafen. Ich friere die ganze Zeit und mir wird trotz meines Fells heute nicht warm. Hast du für mich eine Lösung?“

Der Narl dachte kurz darüber nach und grinste breit über das ganze Gesicht. „Ja, klar! Es ist zwar etwas ungewöhnlich, aber so wäre euch beiden geholfen. Kuschle dich zu Maximus ins Bett und am besten legst du dich in eines seiner großen Ohren. So hört er die anderen Geräusche noch leiser und du hast es schön warm bei ihm.“

Gesagt, getan. Die Töne der Melodiebox waren wunderbar sanft und die beiden Freunde dösten langsam in das Reich der Träume.

Der Narl schaukelte noch etwas mit seinem Stuhl und genoss die sanfte Berührung des Abendwindes. Sie waren schon lange Freunde und der Wind hatte immer die schönsten Geschichten zu berichten.

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