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Ulki, der freche Kobold

Eine fröhliche Koboldgeschichte für die Grundschule
15 Minuten

Inhalt: Begleite Franzi, die neu an der Schule ist und sich nach Freunden sehnt, auf eine unerwartete Reise der Freundschaft und Akzeptanz. Durch die Begegnung mit Ulki, einem lebensfrohen Kobold, lernt sie, ihre Ängste zu überwinden und Verbindungen zu knüpfen. Diese Geschichte zeigt auf herzliche Weise, wie der Mut, offen für das Unerwartete zu sein, zu wunderbaren Freundschaften in der Schule führen kann.

Vorlesedauer: 15 Minuten – je nach Sprechtempo
Altersgruppe: ab 6 Jahren
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

Viel Spaß bei dieser fröhlichen Koboldgeschichte, Eure Bärbel.

fröhliche Koboldgeschichte

Ulki, der freche Kobold

Eine fröhliche Koboldgeschichte für die Grundschule

„Hallo? Ist da jemand?“, flüsterte Franzi leise in die nächtliche Stille ihres Zimmers. Ein leises Rascheln hatte sie aus ihren Träumen gerissen.

Vorsichtig stieg sie aus ihrem warmen Bett und schaltete das kleine Nachtlicht ein, das ihr Zimmer in einen sanften, beruhigenden Schein tauchte. Ihre Augen weiteten sich vor Staunen, als sie in ihrem bunten Schulranzen ein kleines, grünes Wesen entdeckte, das vergnügt herumsprang.

Das Wesen war klein und flink, seine grüne Haut schimmerte im Licht des Nachtlichts. Es trug ein winziges, buntes Hemd, das aussah, als wäre es kunstvoll aus Blättern genäht.

„Hallo, ich bin Ulki! Ich bin ein Kobold. Keine Sorge, ich bin meistens ganz lieb“, sagte er mit einer quirligen, fröhlichen Stimme und lugte neugierig aus dem Ranzen hervor. „Ich versuche immer, brav zu sein, auch wenn es manchmal nicht ganz klappt“, fügte er mit einem schelmischen Zwinkern hinzu.

Als Franzi ihn nur staunend anschaute, setzte Ulki sein süßestes Gesicht auf, das er extra vor dem Spiegel geübt hatte. „Darf ich eine Weile bei dir bleiben?“, fragte er mit hoffnungsvollem Blick.

Franzi, immer noch überwältigt von der Überraschung, kniff sich in den Arm, um sicherzugehen, dass sie nicht träumte. Als Ulki immer noch da war, antwortete sie aus einem spontanen Gefühl heraus: „Klar, warum nicht.“

Sie fand schnell Gefallen an dem kleinen, lebhaften Kobold. Sie redeten die ganze Nacht, tauschten Geschichten aus und lachten miteinander.

Nach einer Weile schaute Franzi ihren neuen Freund mit einem Hauch von Traurigkeit in den Augen an. „Wir sind vor 3 Monaten umgezogen und ich finde es echt schwer, in der neuen Schule Freunde zu finden“, sagte sie leise.

Kaum hatte Ulki das gehört, sprang er auch schon auf und schlug sich heldenhaft auf die Brust. Seine Augen funkelten vor Abenteuerlust, als er mit energiegeladener Stimme ausrief: „Keine Sorge, Franzi! Ich bin da, um dir zu helfen. Ab morgen wird alles anders.“ Und mit einem Zwinkern ergänzte er noch: „Wir werden zusammen richtig viel Spaß haben“.

Am nächsten Morgen schlich Franzi ganz leise zu ihrem Platz in der Klasse. Auf dem Weg zur Schule hatte ihr Herz so sehr geklopft, dass sie glaubte, die anderen könnten es hören. Sie war ganz aufgeregt und ein wenig nervös, denn tief in ihrem Schulranzen versteckte sich Ulki.

Franzi trug eine große, bunte Büchertasche, die fast so groß wie sie selbst war. Frau Bauer, die Lehrerin mit der lustigen Brille, warf ihr ein ermutigendes Lächeln zu. „Ich hoffe, du findest bald einen Freund, Franzi“, sagte sie leise.

Franzi nickte schüchtern, ein flüchtiges Lächeln huschte über ihr Gesicht, während sie sich an ihren kleinen Tisch setzte. Mit zögernden Bewegungen öffnete sie ihre Büchertasche.

Da saß Ulki, mitten in ihrem Ranzen, umgeben von bunten Heften und Stiften. Mit einem verschmitzten Grinsen hielt er ein Heft in der Hand und schnitt mit winzigen, flinken Fingern kleine Schnipsel daraus.

„Sieh mal, Franzi! Ich mache Konfetti für dich. Das wird dir bestimmt helfen, Freunde zu finden!“, sagte er mit einem Kichern. Franzi musste trotz ihrer Nervosität leise lachen.

In der ersten Stunde, während Frau Bauer Mathe erklärte, hörte man plötzlich ein Kichern aus Franzis Tasche. „Hihi, das kitzelt!“, kicherte Ulki leise. Franzi versuchte, ihn zu beruhigen, aber Ulki war ein sehr verspielter Kobold. Er sprang heraus und warf Papierflieger durch die Klasse. „Huiii!“, rief er dabei.

Die Kinder lachten, während Papierflieger scheinbar aus dem Nichts durch das Klassenzimmer schwebten. Frau Bauer sah sich verwundert um. „Was ist denn hier los?“, fragte sie erstaunt.

Ulki war so flink und geschickt, dass keines der Kinder sehen konnte, woher die Flieger kamen. Es war, als würden sie wie von Zauberhand durch die Luft tanzen, und das sorgte für noch mehr Heiterkeit unter den Schülern.

Paul, ein Junge mit lustigen Sommersprossen, bemerkte den kleinen Kobold trotz seiner Schnelligkeit. „Hey, hast du das gesehen? Da war etwas Grünes!“, flüsterte er Franzi zu.

Franzi nickte und erzählte Paul leise von Ulki. Paul fand das aufregend. „Wir müssen ihn einfangen, bevor er noch mehr Unfug treibt!“, sagte er.

Die Stunde verging, und von Ulki war weit und breit nichts zu sehen. Doch das sollte sich bald ändern.

Nach der Pause versammelten sich die Klassenkameraden in der Turnhalle für den Sportunterricht. Sie setzten sich im Kreis auf den Boden, während der Sportlehrer, Herr Schmidt, in der Mitte stand und eine neue Turnübung erklärte. Alle Kinder waren gespannt und beobachteten ihn aufmerksam.

In diesem Moment, unbemerkt von allen, schlich sich Ulki, der kleine Kobold mit den magischen Kräften, in die Turnhalle. Er hatte ein verschmitztes Lächeln auf seinem Gesicht.

„Das wird ein riesiger Spaß“, dachte er sich. Blitzschnell und leise wie ein Schatten huschte er von einem Kind zum anderen und band heimlich alle Schnürsenkel der Turnschuhe zusammen.

Als Herr Schmidt sagte: „Und jetzt alle aufstehen“, erhoben sich die Kinder und ein ulkiges Chaos brach aus. Die Kinder purzelten durcheinander, da ihre Schnürsenkel zusammengebunden waren.

„Hilfe!“, riefen einige, während andere vor Lachen kicherten. Es war ein herrliches Durcheinander, bei dem niemand ernst bleiben konnte.

Ulki beobachtete das Ganze kichernd von einem Fenstersims aus. Sein Plan war perfekt aufgegangen, und das Lachen der Kinder erfüllte die Turnhalle.

Franzi und Paul, die mittlerweile wussten, dass solcher Schabernack Ulkis Werk sein musste, konnten sich ein Grinsen nicht verkneifen.

„Das ist typisch Ulki!“, flüsterten sie sich zu und versuchten, sich aus dem Schnürsenkel-Wirrwarr zu befreien. „Wir müssen ihn finden, bevor er noch mehr solchen Schabernack treibt!“, sagte Franzi.

Gemeinsam machten sie sich auf die Suche nach Ulki. Sie fanden ihn im Kunstraum, wo er gerade dabei war, die Malfarben in ein buntes Durcheinander zu verwandeln.

„Die Farben sollen tanzen!“, rief Ulki vergnügt und wirbelte sie durch den Raum. Sie schwebten durch die Luft, als wären sie von Zauberhand geführt.

„Jetzt haben wir dich!“, riefen Franzi und Paul gleichzeitig, als sie sich ihm näherten. Aber Ulki, flink wie der Wind, schlüpfte durch ihre Finger.

„Fang mich doch, wenn ihr könnt!“, rief er lachend und sprang mit einem Satz aus dem Fenster, landete geschickt auf einem nahegelegenen Baum und verschwand aus ihrem Blickfeld.

Die Jagd führte sie durch die ganze Schule. Sie rannten durch Flure, über den Schulhof, durch Klassenzimmer, immer auf der Spur des frechen Kobolds.

Schließlich, erschöpft, aber entschlossen, fanden sie Ulki im Klassenzimmer, wie er gerade eine Landkarte mit lustigen, kleinen Kobolden bemalte.

„Ulki, du machst zwar Spaß, aber du darfst nicht so viel Unfug treiben!“, sagte Franzi ernst, aber mit einem Lächeln auf den Lippen. Ulki sah ein wenig betrübt aus. „Tut mir leid“, sagte er leise, „Ich wollte nur spielen und lachen.“

In diesem Moment kamen andere Kinder ins Zimmer, angezogen von dem Lachen und den Geräuschen. „Was ist denn hier los?“, fragte ein Mädchen neugierig. Franzi und Paul zögerten, doch dann entschieden sie, den anderen Kindern von Ulki zu erzählen. „Das ist Ulki, unser Kobold-Freund“, erklärten sie.

Die Kinder staunten, als sie den kleinen Kobold sahen. Sie hatten noch nie so etwas gesehen! Ulki hüpfte aus seinem Versteck und zeigte sich. „Hallo!“, rief er vergnügt.

Zusammen beschlossen die Kinder, Ulki zu zeigen, wie man zusammen spielt, ohne Chaos zu verursachen. Sie spielten Fangen, Verstecken und sogar Kobold-Staffellauf. Ein neues Spiel, das sich Ulki ausgedacht hatte.

Der Kobold lachte und hatte riesigen Spaß. Es war ein Tag voller Freude und Gelächter, und Franzi fühlte sich zum ersten Mal wirklich als Teil der Klasse. Ende.

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