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Wie der Weihnachtsmann das Staunen lernte
15-Minuten-Weihnachtsgeschichte

Inhalt: Tauche ein in eine zauberhafte Weihnachtsgeschichte, die das Herz berührt! Begleite Mila und ihren treuen Hundefreund Sami auf einem magischen Abenteuer, das den Weihnachtsmann selbst zum Staunen bringt. Mit einer geheimnisvollen Brille, einem unerwarteten Sturz und einer Prise Weihnachtsmagie erleben sie eine unvergessliche Nacht voller Wunder.

Diese herzerwärmende Kindergeschichte zeigt, wie Freundschaft und Hilfsbereitschaft selbst den Weihnachtsmann überraschen können. Lass dich verzaubern und spüre die wahre Bedeutung von Weihnachten in dieser 15-minütigen Weihnachtsgeschichte für Kinder! 🎅🎄🌟

Vorlesedauer: 15-Minuten – je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 3 - 5 Jahren (Kindergarten)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

Viel Spaß bei der 15-Minuten-Weihnachtsgeschichte. Eure Bärbel.

15-Minuten-Weihnachtsgeschichte

Wie der Weihnachtsmann das Staunen lernte
15-Minuten-Weihnachtsgeschichte

Mit ihren glänzenden braunen Haaren und einer Brille, so rund wie Mondkuchen, spazierte Mila durch die verträumten Gassen ihres Dorfes.

Es war kurz vor Heiligabend und sie spürte schon ein leichtes Kribbeln in ihrem Bauch. „Was wird mir der Weihnachtsmann wohl dieses Jahr bringen?“, überlegte sie träumerisch.

An ihrer Seite hüpfte ihr kleiner Hund Sami. Sein Fell glitzerte im Schein der Laternen und seine klugen Augen verpassten keine einzige Schneeflocke, die vom Himmel tanzte.

Die Fenster der umliegenden Häuser leuchteten in einem warmen Gold, und ihr Licht streifte sanft Milas glückliches Gesicht.

Die beiden bewunderten die festlichen Lichter und atmeten die kühle, klare Winterluft tief ein. Es war eine wunderbare Zeit, und die beiden Freunde genossen jeden Moment ihres kleinen Spaziergangs.

Plötzlich durchbrach ein unerwartetes und seltsames Geräusch die winterliche Stille. Es klang zuerst wie das ferne Zirpen einer Grille, dann aber unverkennbar … ein Niesen? Und dann noch eins, und noch eins!

Mila und Sami hoben gleichzeitig ihre Blicke zum Sternenhimmel. Dort sahen sie, wie ein festlich beleuchteter Schlitten wild durch die frostige Nachtluft tanzte und dabei funkelnde Spuren hinter sich zog, und dann – hoppla! – in rasender Geschwindigkeit auf den großen, geschmückten Weihnachtsbaum am Dorfplatz zusteuerte. Mit einem „Wusch!“ donnerte das Gefährt in den festlich geschmückten Baum und eine große Schneewolke wirbelte aus den Zweigen in die Luft.

„Oje, das sieht nicht gut aus“, murmelte Mila und rieb nachdenklich an ihrer Mütze.

Sami, der stets aufmerksame Vierbeiner, bellte besorgt und schaute aufgeregt zum Baum. Und da, oben im Baum, eingewickelt in eine Girlande aus blinkenden Lichtern, hing tatsächlich der Weihnachtsmann mit seinem Schlitten!

Seine Rentiere schnaubten und trappelten nervös mit den Hufen, als würden sie ein kleines Tänzchen aufführen. Es war ein Anblick, den man so schnell nicht vergessen würde!

Milas Augen weiteten sich vor Schreck. „Wir müssen dem Weihnachtsmann helfen!“, rief sie und machte sich sogleich auf den Weg zum Baum. Während sie überlegte, wie sie am besten in die Höhe gelangen konnte, sah sie im Augenwinkel eine große, rote Leiter am Feuerwehrhaus stehen.

Ohne zu zögern, lief sie dorthin. In der Zwischenzeit eilten ihre Freunde, Merle und Adrian, herbei. Sie hatten das bunte Durcheinander aus ihren Fenstern beobachtet und wollten natürlich auch helfen.

Gemeinsam schleppten sie die schwere Leiter zum Weihnachtsbaum und stellten sie fest dagegen. Mila kletterte mit der Unterstützung ihrer Freunde vorsichtig den Baum hinauf, während Sami unten aufgeregt um den Baum herum tänzelte und gelegentlich ein ermutigendes Bellen von sich gab.

Mila erreichte schließlich die Baumspitze und mit zitternden, aber entschlossenen Händen half sie dem Weihnachtsmann und seinen fliegenden Rentieren, sich aus den funkelnden Lichterketten zu befreien. Sie löste vorsichtig jeden Strang, bis schließlich auch der Schlitten wieder frei schweben konnte. Am Ende schwebte der Weihnachtsmann mit seinen dankbaren Rentieren samt Schlitten sicher zu Boden.

„Danke, meine Lieben“, sagte der Weihnachtsmann, während er sich den Schnee von seinem roten Mantel klopfte. Doch ein Schatten glitt über sein sonst so fröhliches Gesicht. „Ach, in all der Aufregung habe ich meine Brille verloren. Ohne sie kann ich die Wunschzettel der Kinder nicht lesen!“

Mila überlegte kurz und ihre Augen leuchteten plötzlich. „Ich erinnere mich an eine alte Brille in meinem Baumhaus. Vielleicht kann sie dir helfen, bis wir deine finden!“

Die kleine Gruppe spazierte hoffnungsvoll zum alten Baumhaus, und dort wühlte Mila in einer alten, liebevoll bemalten Holzkiste nach der Brille.

Sami, ihr treuer Begleiter, schnupperte neugierig daran und wedelte freudig mit seinem Schwanz. Bald zog Mila eine alte Brille hervor, deren Gläser im sanften Licht der Laternen schimmerte. „Versuch es mal mit dieser, lieber Weihnachtsmann", meinte sie aufmunternd und überreichte ihm das kleine Schmuckstück.

Mit einem sanften Lächeln setzte der Weihnachtsmann die Brille auf. Kaum waren die Gläser vor seinen Augen, leuchteten sie auf, und eine wunderbare, farbenfrohe Welt breitete sich vor ihm aus. „Oh!“, rief er erstaunt. „Die Dinge sehen so viel klarer und farbenfroher aus. Ja, fast schon zauberhaft!“

Kurzerhand machten sich alle wieder auf den Weg zum Dorfplatz. Aber kaum hatten sie ein paar Schritte gemacht, erstarrte der Weihnachtsmann.

Vor ihm stand ein gewaltiger Tiger, der sanft schnurrte und sich genüsslich die Pfoten leckte. „Huch!“, staunte der Weihnachtsmann.

Doch das war nicht alles. Die sonst so vertrauten Häuser des Dorfes wirkten nun wie prächtige Paläste aus Zuckerwatte und Schokolade. Und der Weihnachtsbaum im Zentrum des Platzes? Er war zum Leben erwacht, winkte allen fröhlich zu, während er mit Schneebällen jonglierte!

„Ist es der Sturz oder diese zauberhafte Brille, die all diese Wunder bewirkt?“, grübelte der Weihnachtsmann laut und legte die Brille zur Seite. Im Nu erschien die Welt wieder in ihrem gewohnten Bild.

Und da war es, ein flauschiges Kätzchen, das zuvor wie ein mächtiger Tiger aussah. Der Weihnachtsmann staunte über diesen magischen Augenzauber, der alles in einem ganz neuen Licht erscheinen ließ.

Der Weihnachtsmann gab die Brille an Merle weiter, die mittlerweile neugierig geworden war. Merle sah schmunzelnd zu, wie fliegende Fische mit bunten Hüten Fangen spielten.

Als Nächster hatte Adrian die Brille. Er kicherte und zeigte auf kleine Schneehügel, die wie riesige Zuckerwattebäusche aussahen, auf denen freche Wichtel wild herumtanzten und Schlitten fuhren.

„Es ist, als hätte jemand ein wenig Magie in diese Brille gezaubert“, flüsterte Mila und sah den Weihnachtsmann mit leuchtenden Augen an. Der Weihnachtsmann lachte herzlich. „Ein kleines Weihnachtswunder, direkt vor Heiligabend. Was für ein toller Zauber!“

Sami, hatte die ganze Zeit den Gesprächen zugehört, aber plötzlich schien etwas seine Neugier zu wecken. Er lief zu einem alten, mit Schnee bedeckten Busch und begann, aufgeregt daran zu schnüffeln. Sein Schwanz wedelte so schnell, dass er fast wie ein kleiner Propeller aussah. Ein fröhliches Bellen kündigte seine Entdeckung an.

Mila, die Samis Begeisterung bemerkte, eilte zu ihm und kniete sich neben den Busch. Ihre Augen weiteten sich vor Überraschung, als sie dort, versteckt unter den schneebedeckten Zweigen, die echte, glitzernde Brille des Weihnachtsmanns entdeckte.

„Sami, du kleiner Schatz!“, rief sie aus, ihre Stimme voller Freude. Sie beugte sich zu ihm hinunter und drückte ihren treuen Freund fest an sich. Sein weiches Fell kitzelte ihre Wange, und sie konnte nicht anders als kichern.

Der Weihnachtsmann lächelte vor Erleichterung und trat näher. „Oh, das ist sie wirklich!“, rief er aus und nahm die Brille von Mila entgegen. Vorsichtig setzte er sie auf und blinzelte zufrieden.

„Jetzt sieht die Welt wieder so aus, wie sie sein sollte. Oh, ihr lieben Kinder und natürlich auch Sami, ihr habt mir wirklich geholfen!“

In einem Überschwang der Freude und Dankbarkeit lud der Weihnachtsmann alle zu einer Schlittenfahrt ein. „Kommt, lasst uns eine kleine Runde fliegen!“, schlug er vor.

Bald schon rauschten sie gemeinsam durch den sternklaren Himmel, sahen die goldenen Lichter des Dorfes unter sich und lauschten den melodischen Weihnachtsliedern, die aus den gemütlichen Häusern zu ihnen emporstiegen.

Sie spürten die kühle Luft auf ihren rosigen Wangen und konnten sogar den leckeren Duft der Plätzchen riechen. Ach, es war so herrlich, mit dem Schlitten zu fliegen!

Nach einer Weile landete der Weihnachtsmann wieder und verabschiedete sich mit einem fröhlichen „Ho, ho, ho!“ von den Kindern. Er wollte doch schließlich noch die Geschenke verteilen.

Mila und Sami kehrten nach Hause zurück und traten mit leisen Schritten in das warm beleuchtete Wohnzimmer. Zu ihrer großen Überraschung lagen jetzt ganz viele Geschenke unter dem Weihnachtsbaum.

Die bunten Schleifen und glitzernden Papiere der Päckchen schimmerten verheißungsvoll im Kerzenlicht. Mila staunte: „Wie hat er das so schnell geschafft?“, fragte sie sich leise.

Dann entdeckte Sami eine besondere Schachtel. Sie war mit einer grünen Schleife verziert. Auf dem Geschenk lag ein Kärtchen, auf dem eine Pfote gezeichnet war. Neugierig schnupperte er daran, und Mila half ihm, es zu öffnen. Es war ein weiches, flauschiges Kuscheltier, das wie ein Rentier aussah.

„Der Weihnachtsmann hat uns nicht vergessen“, flüsterte Mila glücklich und knuddelte herzlich ihren Hund.

In dieser Nacht, als Mila sich ins Bett kuschelte, fühlte sie sich geborgen und dankbar. Sie dachte an den wunderbaren Abend zurück.

Draußen fielen sanft die Schneeflocken, und alles war still. Mila schlief ein, mit dem Gefühl, dass in dieser Weihnachtsnacht wirklich ein kleines Wunder geschehen war. Ende.

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