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Alfi, Mila und der magische Kerzenschein
Kindergeschichte über Mut und Freundschaft

Inhalt: Tauche in eine zauberhafte Winterwelt ein, in der Mila, ein warmherziges Mädchen mit einer Vorliebe fürs Eislaufen, und Alfi, ein schüchterner Pinguin, eine unerwartete Freundschaft schließen.

Diese bezaubernde Geschichte führt dein Kind in ein magisches Dorf, in dem gemeinsame Abenteuer auf dem glitzernden Eis und die Kraft der Zuversicht das Herz erwärmen. Ein Fest der Freude und des Mutes, perfekt für kleine Entdecker und große Träumer.

Vorlesedauer: 15-Minuten – je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 3 - 5 Jahren (Kindergarten)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

Viel Spaß bei der Kindergeschichte über Mut und Freundschaft. Eure Bärbel.

Kindergeschichte über Mut und Freundschaft

Alfi, Mila und der magische Kerzenschein
Kindergeschichte über Mut und Freundschaft

In einem zauberhaften, von Schnee bedeckten Dörfchen, das sich behutsam zwischen den Armen eines alten, geheimnisumwobenen Waldes schmiegte, wohnte Mila.

Mila war ein bezauberndes Mädchen mit dichten, kastanienbraunen Haaren und einer Brille, so rund wie Mondkuchen.

Ihr Herz schlug ganz besonders für die kalte Jahreszeit, und wenn die ersten Schneeflocken fielen, konnte sie es kaum erwarten, ihre Schlittschuhe anzuziehen und über den zugefrorenen Dorfteich zu gleiten.

An einem besonders frostigen Morgen, an dem glitzernder Neuschnee alles in eine märchenhafte Decke hüllte, kamen drei Pinguine ins Dorf: Alfi, Pauli und Livi.

Die drei waren von weit hergekommen, aus einem Land, in dem das Eis nie schmolz und der Schnee immer glänzte. Ihre Augen leuchteten wie Sterne vor Aufregung und Neugier.

Alfi, der Kleinste und Jüngste der drei Geschwister, hüpfte aufgeregt von einem Fuß auf den anderen und stellte begeistert fest: „Oh, schau mal! Ein glitzernder Teich, und er ist ganz und gar gefroren. Wie wunderbar!“

Pauli, der schon ein paar Winter mehr erlebt hatte, lächelte liebevoll und meinte: „Alfi, hier im Norden sehen im Winter alle Teiche wie funkelnde Spiegel aus.“

Doch Alfis Aufmerksamkeit wurde von einem ganz besonderen Klang angezogen. Ein perlendes Kinderlachen kitzelte seine Ohren. Dort, wo das Lachen herkam, sah er eine fröhliche Kinderschar, die scheinbar schwerelos über das Eis tanzte.

Und mitten in diesem bunten Treiben war ein Mädchen mit kastanienbraunen Haaren und einer Brille, die im Winterschein funkelte. Mit jeder Bewegung schien sie über das Eis zu schweben, als hätte sie geheime, unsichtbare Flügel.

Alfis kleines hüpfte vor Freude. Wie gerne würde er auch über das Eis wirbeln! Doch ein kleines Zögern hielt ihn zurück. Was, wenn er stolperte? Was, wenn die anderen Kinder lachten? Ein dumpfer Knoten aus Angst legte sich um seinen Magen.

Alfis Pinguinherz hüpfte vor Freude. Wie sehr er sich doch wünschte, solche Drehungen zu machen!

Aber ein kleiner Schatten des Zweifels legte sich über seine Freude. Was, wenn er ins Stolpern geriet? Was, wenn er Halt suchte und keiner da war? Und was, wenn die anderen Kinder ihn auslachten? Ein kleines Knäuel aus Sorge und Unsicherheit schlich sich in seine Gedanken.

Doch dann erhellte ein Lächeln seine kleine Pinguinwelt. Das Mädchen mit der funkelnden Brille hatte ihn bemerkt. Mit einem fröhlichen Winken rief sie ihm zu: „Hallo, kleiner Schneefreund! Willst du mitmachen?“

Alfi schaute verlegen zu seinen Füßchen und murmelte schüchtern: „Ich … ich habe noch nie Schlittschuhe getragen.“

Mila antwortete herzlich: „Ich bin Mila. Und weißt du was? Beim ersten Mal waren wir alle ein bisschen unsicher. Aber gemeinsam macht alles mehr Spaß! Möchtest du, dass ich dir zeige, wie es geht?“

Vorsichtig und mit geduldigen Worten nahm Mila den kleinen Pinguin an die Flosse und gemeinsam wagten sie die ersten Schritte auf dem schimmernden Eis.

Zugegeben, Alfi hatte ein paar kleine Rutscher und das ein oder andere Mal kitzelte das kühle Eis seine Bauchfedern. Aber jedes Mal, wenn er das Gleichgewicht verlor, war Milas helfende Hand da, um ihn wieder aufzurichten und weiter zu ermutigen.

Am Ufer des Teiches schauten Pauli und Livi voller Staunen zu. Sie konnten das Kichern und den Spaß, der in der Luft lag, förmlich spüren.

Bevor sie es sich versahen, waren auch ihre kleinen Pinguinfüße schon mitten im Eisvergnügen. Die Zeit wurde zu einem ausgelassenen Spiel, bei dem jedes Lachen, jeder Schritt und jeder kleine Sturz für alle eine Freude war.

Einige Tage nach Alfis erstem Abenteuer auf dem Eis, als das Dorf von einer fröhlichen Winterstimmung umgeben war, kündigte ein farbenfrohes Plakat am Dorfplatz eine besondere Überraschung an.

Mit leuchtenden Buchstaben stand dort geschrieben: „Großes Schlittschuhrennen auf dem zugefrorenen Dorfteich! Alle Kinder, ob groß oder klein, sind herzlich eingeladen, ihre Schlittschuhe zu schnüren und teilzunehmen!“

In Alfis Herzen spielten zwei Melodien. Die eine war ein fröhliches Lied voller Spannung und Hoffnung. Die andere klang wie ein leises Flüstern der Zweifel und Angst.

Er träumte davon, in der glitzernden Winterwelt des Dorfteiches am Rennen teilzunehmen und das Lachen der Kinder zu teilen. Doch die kleine Sorge, wieder zu stolpern und vielleicht die Lacher auf sich zu ziehen, legte einen Schatten über sein Herz.

Als der Abend sich in ein samtiges Dunkelblau hüllte und die ersten Sterne wie Glühwürmchen zu funkeln begannen, kam Mila mit funkelnden Augen und einem geheimnisvollen Grinsen zu Alfi.

Sie hielt ein liebevoll verpacktes Geschenk in den Händen. „Hör mal, Alfi“, sagte sie mit ihrer zarten, tröstenden Stimme, „das hat mir meine Oma geschenkt, als ich mal ganz aufgeregt war. Es hat mir Mut gemacht und ich hoffe, es hilft dir auch.“

Vorsichtig öffnete Alfi das Päckchen und zum Vorschein kam eine hübsch verzierte Kerze. „Wenn du mal Angst hast oder unsicher bist, zünde die Kerze an. Sie wird dir helfen, dich besser zu fühlen“, sagte Mila mit leuchtenden Augen.

In der stillen Nacht, als das große Rennen nur noch einen Traum entfernt war, war Alfi von Gedanken umzingelt. Doch mitten in der Dunkelheit entfachte er das kleine Licht.

Das zarte Flackern der Kerze tanzte durch den Raum und mit jedem Schimmer fühlte Alfi, wie ein wohliges Gefühl sein Herz erfüllte.

Er fühlte, wie sehr ihn seine Freunde mochten und in seinem Herzen war ein kleines Licht, das ihm Mut machte und immer heller wurde.

Unter diesem schützenden Mantel der Zuversicht ließ er sich von den Träumen der Nacht umhüllen und fand in einen ruhigen Schlaf.

Am nächsten Morgen schien das Dorf wie von einem Zauber berührt. Kinderlachen erfüllte die Luft und überall huschten Eltern mit ihren kleinen Schlittschuhläufern zum glitzernden Dorfteich. Ach, es war einfach herrlich, dem bunten Gewusel zuzuschauen!

Mit kribbelnden Füßen in seinen Schlittschuhen stand Alfi neben Mila, seine treue Freundin. Sein Herz hüpfte im Takt der Vorfreude und seine Aufregung ließ es noch schneller schlagen.

Aber da war auch die Erinnerung an das zarte Licht der Kerze und das warme Gefühl der Ermutigung, das sie ihm geschenkt hatte.

Dann klang das helle Signal zum Start und das eisige Abenteuer begann! Alfi, Mila und alle ihre Freunde wirbelten über das funkelnde Eis, ihre Lachen vermischten sich mit den jubelnden Rufen der Dorfbewohner, die am Ufer zuschauten.

Mitten im Getümmel des Rennens geriet Alfi ins Straucheln und fiel der Länge nach auf das eiskalte, glitzernde Eis. Doch bevor er sich überhaupt erholen konnte, war Mila schon da, streckte ihm liebevoll ihre Hand entgegen und half ihm mit einem herzlichen Lächeln auf. „Kopf hoch, kleiner Pinguin!“, raunte sie ihm liebevoll zu.

Um sie herum standen die Zuschauer, niemand lachte, niemand schüttelte den Kopf. Stattdessen klatschten sie Beifall und riefen ermutigende Worte.

Die beiden Freunde setzten ihre Fahrt fort, lachend und strahlend, in dem Wissen, dass es bei diesem Rennen nicht darum ging, der Schnellste zu sein. Es war ein Fest der Freude, der Gemeinschaft und des Miteinanders.

Als das Ziel schließlich erreicht war und alle mit roten Wangen und leuchtenden Augen zum Stehen kamen, spürte Alfi ein tiefes Glücksgefühl in sich aufsteigen. Er hatte nicht gewonnen, aber er hatte etwas viel Wertvolleres entdeckt: die Kraft in seinem Inneren und die Magie der Freundschaft.

Mila kam zu ihm und lächelte fröhlich. Sie drückte ihn fest und sagte: „Weißt du, Alfi? Jeder hat ein solches Licht in sich, so wie eine Taschenlampe. Manchmal musst du nur das richtige Knöpfchen finden, um es anzumachen.

Pauli und Livi, die das Rennen gespannt vom Ufer aus beobachtet hatten, stürzten sich freudig auf Alfi. Ihre Augen funkelten vor Begeisterung und Anerkennung. „Das war beeindruckend, Alfi!“, jubelte Pauli und rüttelte seinen Bruder spielerisch durch.

Auch Livi strahlte. „Wir haben dir zugejubelt, hast du unsere Anfeuerungen gehört?"

Alfi richtete seinen Blick auf den funkelnden Sternenteppich, der sich über ihnen erstreckte. Diese leuchtenden Punkte erinnerten ihn daran, wie jeder von ihnen in seinem eigenen Leben strahlen konnte.

Es ging nicht um Medaillen oder den Sieg. Was wirklich zählte, waren die geteilten Momente, das Zusammenhalten und das tiefe Bewusstsein, dass wahre Tapferkeit und Stärke von innen kamen.

Livi rief fröhlich: „Auf, Alfi, es wird Zeit, nach Hause zu gehen.“ Lachend gesellten sich Pauli und Mila dazu und gemeinsam schritten sie, eng verbunden, in die einbrechende Nacht. Ende.

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