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Lieses Haarbürstenmaschine
Lehrreiche Geschichte für Kinder

Inhalt: Liese, ein erfinderisches Mädchen mit wilden Haaren, und ihr Mops Herr Schnuffel erleben ein turbulentes Abenteuer mit einer selbstgebauten Haarbürstenmaschine. Von technischen Pannen bis hin zu wilden Verwicklungen, diese Geschichte ist ein herrliches Chaos voller Witz und Herz. Perfekt, um deinen Kindern eine entspannte Zeit voller Lachen und Spaß zu bieten!

Vorlesedauer: 10-Minuten – je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 5 - 8 Jahren (Kindergarten und Grundschule)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

Viel Spaß bei dieser lehrreichen Geschichte. Eure Bärbel.

Lehrreiche Geschichte

Lieses Haarbürstenabenteuer
Eine lehrreiche Geschichte für Kinder

In einem kleinen, bunten Haus am Rande einer fröhlichen Kleinstadt lebte ein Mädchen namens Liese. Liese war bekannt für zwei Dinge: ihre wilde, zottelige Mähne, die aussah wie ein explodierter Federball, und ihre Liebe für verrückte Erfindungen.

Ihr bester Freund war ein kleiner, schlauer Mops namens Herr Schnuffel, der immer den Schwanz oben hielt, auch wenn er kurz war.

„Liese, deine Haare!“, seufzte Mama jeden Morgen, während Papa versuchte, seine Lachanfälle zu verbergen. „Sie sehen aus wie ein Wirbelsturm auf Stelzen!“

„Aber Mama, das ist mein natürlicher Stil!“, protestierte Liese mit einem breiten Grinsen, während Herr Schnuffel zustimmend grunzte.

Eines Tages, während des Frühstücks, kam Liese eine glorreiche Idee. „Ich werde eine Haarbürstenmaschine erfinden!“, verkündete sie. „Dann kann ich im Bett bleiben, während meine Haare gebürstet werden!“

Mama hob eine Augenbraue. „Und du meinst, das wird funktionieren?“

Liese nickte eifrig. „Natürlich! Herr Schnuffel wird mir helfen! Nicht wahr, Herr Schnuffel?“ Der Mops antwortete mit einem fröhlichen „Wuff!“, was so viel hieß wie „Sicher, solange es danach Frühstück gibt!“

Liese machte sich sofort an die Arbeit. Sie sammelte alte Bürsten, Gummibänder, ein paar Motoren aus ausrangierten Spielzeugen und nutzte jede Menge Fantasie.

Herr Schnuffel beobachtete das Ganze skeptisch, vor allem, als ein Gummiband direkt neben seinem Ohr vorbei schnalzte.

„Keine Sorge, Herr Schnuffel, das ist nur ein kleiner technischer Zwischenfall!“, sagte Liese, während sie mit einem Schraubenzieher zwischen den Zähnen herumhantierte.

Die Maschine begann Form anzunehmen – ein wunderliches Gebilde aus Bürsten und Zahnrädern, das eher aussah wie ein Kunstwerk als eine Bürstenmaschine. „Sie wird perfekt sein!“, rief Liese aus und wischte sich eine Locke aus dem Gesicht.

Am nächsten Morgen war es so weit. Liese stellte die Haarbürstenmaschine neben ihr Bett und drückte den Startknopf. Mit einem Rattern und Klackern sprang die Maschine in an.

„Oh, wie wundervoll!“, rief Liese und kicherte, als die Bürsten sanft durch ihre Haare strichen. Herr Schnuffel, neugierig wie immer, näherte sich der Maschine, um sie genauer zu untersuchen.

Doch plötzlich ging etwas schief. Ein Bürstenarm verfing sich in Lieses Haar und begann sich immer schneller zu drehen. Liese, die erst noch von den sanften Berührungen der Bürsten entzückt war, fand sich plötzlich in einem wilden Tanz mit der Maschine wieder. „Huiii!“, rief sie, halb erschrocken, halb amüsiert.

Herr Schnuffel, der bis dahin das Geschehen skeptisch beobachtet hatte, sprang aufgeregt hin und her, nicht sicher, ob er eingreifen oder lieber in Sicherheit bleiben sollte.

Er entschied sich für das Erstere und packte einen der zappelnden Bürstenarme mit seinen Zähnen. Leider machte das die Dinge nur noch schlimmer. Nun drehte sich die Maschine nicht nur um Liese, sondern auch um einen äußerst verwirrten Mops.

„Mama! Papa!“, rief Liese, während sie und Herr Schnuffel wie in einem Karussell herumgewirbelt wurden. Ihre Rufe weckten ihre Eltern, die verschlafen und verwirrt ins Zimmer stolperten.

„Mein Himmel, was ist hier los?“, rief Papa, als er das Chaos erblickte. Mama brachte nur ein überraschtes „Oh!“ heraus, als sie ihre Tochter und den Hund im Kreis tanzen sahen.

In einer heldenhaften Aktion, die später in der Familie als „Die große Rettung der Haarbürstenmaschine“ bekannt wurde, sprang Papa vor und griff nach dem Ausschalter. Mit einem letzten Ruck kam die Maschine zum Stillstand. Liese und Herr Schnuffel taumelten ein paar Schritte, bevor sie erschöpft zu Boden sanken.

„Ich glaube, ich muss noch ein paar Anpassungen vornehmen“, keuchte Liese, während sie versuchte, ihre Frisur zu retten.

Mama konnte nicht anders, als zu lachen. „Das war wohl die aufregendste Frisur, die ich je gesehen habe“, prustete sie heraus, während ihr Tränen über das Gesicht kullerten.

Papa hob Herr Schnuffel hoch und klopfte ihm auf den Rücken. „Gut gemacht, kleiner Held“, sagte er mit einem Lächeln.

Herr Schnuffel schüttelte sich, als wollte er sagen: „Das nächste Mal bleibe ich lieber im Bett.“

Liese sah sich ihr Werk an, ein wenig entmutigt, aber auch amüsiert. „Vielleicht sollte ich als Nächstes eine Maschine erfinden, die Frühstück macht“, überlegte sie.

„Oder vielleicht erst mal eine, die das Zimmer aufräumt“, schlug Mama vor, während sie liebevoll Lieses Haar glättete und kämmte.

In einem Zimmer, das aussah wie nach einem Miniatur-Tornado, und einem Hauch von Abenteuer noch in der Luft, kicherte Liese. „Das war vielleicht ein wenig zu viel Action vor dem Frühstück“, sagte sie und verwuschelte mit beiden Händen die Haare, sodass sie wieder nach einer Haarexplosion aussahen.

Herr Schnuffel, der sich nun von seinem ungeplanten Ritt erholt hatte, trottete gemächlich zur Tür, als wollte er sagen: „Ich bin bereit für ein ruhigeres Abenteuer – wie Frühstück.“

Mama und Papa sahen sich an und schüttelten den Kopf, ein Lächeln auf den Lippen. „Nun, das war sicher eine Lektion in Sachen Erfindergeist und vielleicht auch in Geduld“, meinte Papa.

„Und in Teamarbeit!“, fügte Liese hinzu, während sie Herr Schnuffel einen liebevollen Klaps gab. „Ohne meinen tapferen Assistenten hätte das noch länger dauern können.“

Die Familie räumte zusammen das chaotische Zimmer auf, wobei sie immer wieder in Gelächter ausbrachen, wenn sie an die wilden Ereignisse der letzten Minuten dachten.

„Weißt du, Liese“, begann Mama, während sie sich abmühte, eine besonders hartnäckige Bürste aus dem dichten Gewebe des Teppichs zu befreien, „manchmal sind die besten Erfindungen die, die uns zeigen, was wir wirklich brauchen. Zum Beispiel ein bisschen Geduld. Und vielleicht hilft es auch, einen Plan zu machen, bevor wir uns in neue Abenteuer stürzen.“

Liese, die auf dem Boden saß, umgeben von den verstreuten Teilen ihrer Haarbürstenmaschine, nickte nachdenklich. Sie betrachtete die wirren Drähte, die ziellos aus dem Maschinengehäuse ragten, und die Räder, die irgendwo im Zimmer verstreut waren. Ihr Blick fiel auf eine Feder, die traurig in der Ecke lag und sie fragte sich, wie sie dort hingekommen war.

„Ja, Mama“, sagte sie, ein kleines Lächeln spielte um ihre Lippen. „Vielleicht war ich ein wenig zu eifrig. Das nächste Mal werde ich mir mehr Zeit nehmen und alles Schritt für Schritt angehen.“ Sie schaute auf die Überreste ihrer ambitionierten Erfindung, die nun mehr einem Haufen von Rätseln als einer Maschine glich.

Nachdenklich neigte sie den Kopf zur Seite und sprach: „Ich denke, das nächste Mal starte ich mit etwas Einfacherem. Vielleicht eine Maschine, die meine Bücher sortiert?“

„Oder eine, die Herrn Schnuffel spazieren führt?“, schlug Papa vor.

„Ich glaube, Herr Schnuffel bevorzugt seine Spaziergänge ohne Maschinen“, lachte Liese.

Mit neuen Ideen im Kopf und einem verspielten Mops an ihrer Seite war Liese bereit für ihr nächstes großes Abenteuer. Und wer weiß, vielleicht würde ihre nächste Erfindung genau das Richtige sein. Aber eines war sicher – es würde nie langweilig werden in Lieses Welt voller Kreativität und Chaos.

Und so endete das Abenteuer mit der Haarbürstenmaschine – zumindest für diesen Morgen. Ende.

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