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Mila und das Geheimnis der Traumblumen
Kindergeschichte zum Träumen

Inhalt: Tauche ein in die magische Welt von Mila und dem Mondigru. In dieser bezaubernden Erzählung begleitet Mila das Mondigru auf einer nächtlichen Reise, um die farbenfrohen Traumblumen zu retten. Werden sie es schaffen, die Träume der Kinder wieder zum Leuchten zu bringen? Entdecke ein Universum voller Fantasie, Mut und zauberhaften Abenteuern, das Kinderherzen höher schlagen lässt und süße Träume verspricht.

Vorlesedauer: 15-Minuten – je nach Sprechtempo
Altersgruppe: für Kinder im Alter von 3 - 5 Jahren (Kindergarten)
Unsere Webseitenempfehlung: Backrezepte-Blog

Viel Spaß bei der Kindergeschichte zum Träumen Eure Bärbel.

Kindergeschichte zum Träumen

Mila und die geheimnisvolen Traumblumen
Eine wundervolle Kindergeschichte zum Träumen mit dem Mondigru

„Schlaf gut, kleiner Schatz“, schien das Mondlicht sanft zu flüstern, als es Milas Fenster liebevoll streichelte. In ihrem kleinen Zimmer lag Mila tief und fest schlummernd. Über ihr wachten die schützenden Sterne.

In dieser Nacht, als die Uhr leise die geheimnisvolle Stunde ankündigte, in der die Welt zu träumen beginnt, geschah etwas Zauberhaftes.

Mila lag ruhig in ihrem Bett, ihr Atem ging gleichmäßig, und ihr kleines Herz schlug im Takt der Stille. Doch plötzlich, wie ein sanftes Flüstern, das nur Kinderherzen hören können, erschien ein magisches Wesen im Zimmer.

Das Mondigru, ein Wesen so zart und leuchtend, schwebte herein. Es war der Hüter der Kinderträume, der jede Nacht darauf achtete, dass süße Träume die Schlafenden fanden. Doch heute war seine Stirn von Sorgenfalten gezeichnet, denn die Traumblumen, aus deren Blütenblättern er die Träume webte, verblassten und verloren ihre Farben.

Mila, von einem Gefühl geweckt, öffnete langsam die Augen und blickte direkt in das sanftmütige, leuchtende Gesicht des Mondigrus.

„Mila“, sprach es mit einer liebevollen Stimme, „die Traumblumen sind in Gefahr. Ohne ihre Farben können die Kinder keine schönen Träume haben. Hilfst du mir, sie zu retten?“

Mila, obwohl noch halb in der Welt des Schlummers, nickte mutig. Ihr Herz sagte ihr, dass dies eine Aufgabe war, die sie einfach annehmen musste.

Sie spürte, wie das Mondigru sie behutsam mit seinem Schweif umhüllte und sie sich gemeinsam erhoben.

Sie schwebten durch die Nacht zum leuchtenden Tal, einem Ort, der nur in der Welt der Träume existierte. Dort, sagte das Mondigru, würden sie die erste Zutat für einen Zauberduft finden, der die Traumblumen erneut zum Erblühen bringen könnte.

Das leuchtende Tal lag zwischen den Hügeln der Fantasie, und nur das Mondigru kannte den sicheren Weg dorthin.

Nach einer Weile sahen sie ein sanftes Glühen, als würde die Erde selbst träumen. Das Tal war erfüllt von Blumen, die selbst in der Nacht leuchteten, aber ihr Strahlen flackerten. Mila sah die Blumen, deren Farben wie die letzten Töne eines Liedes verhallten.

Das Mondigru führte Mila zu einer Blume, die noch schwach im Dunkeln glimmte. „Sie braucht deine Hilfe, Mila“, sagte das Wesen sanft. „Kannst du ihr Schimmern sehen? Es ist ein Zeichen dafür, dass sie noch hofft.“

Mila streckte ihre kleine Hand aus und berührte die Blume ganz vorsichtig. An der Stelle, wo ihre Finger die Blütenblätter kaum merklich streiften, verstärkte sich ihr Leuchten.

Es war, als hätte sie einen winzigen Stern berührt, der sanft auf der Erde ruhte. „Ich sehe es“, flüsterte sie, während ihre Augen das leuchtende Etwas beobachteten, das jetzt in ihrer Handfläche glimmte.

Auf wundersame Weise befand sich nun eine funkelnde Kugel in ihrer Hand. Ihr Gesicht strahlte vor Freude, als sie ihr Glänzen betrachtete, das so zart und warm war wie das Licht, das sie gerade berührt hatte.

„Das ist der Samen des Lichts“, erklärte das Mondigru, seine Stimme war erfüllt von Staunen. „Er ist wie der allerwichtigste Teil, der unsere Traumblumen strahlen lässt.“

Mila nickte und öffnete behutsam ihr Säckchen, das sie mitgebracht hatte. Sorgfältig legte sie den leuchtenden Samen hinein, wo er sicher zwischen den weichen Fasern des Stoffes ruhte.

Gemeinsam setzten sie ihren Weg fort und gelangten in den Echowald, wo das Flüstern der Bäume und das Rauschen der Blätter von der nächsten Zutat erzählten.

„Hörst du das?“, fragte das Mondigru, als sie unter den hohen Bäumen standen. „Jedes Flüstern ist ein Traum, der gehört werden will.“

Mila lauschte. Sie hörte das leise Rauschen der Blätter, das Gurgeln eines nahen Baches und das ferne Singen eines Nachtschwärmers. Dann, fast unhörbar, ein sanftes Wispern, das sich wie ein silberner Faden durch die Dunkelheit zog.

„Das ist der Gesang der zweiten Zutat“, erklärte das Mondigru. „Um sie zu finden, müssen wir den Klängen folgen und den Wald bitten, uns zu führen.“

Mila nickte und nahm die Hand des Mondigrus. Gemeinsam begannen sie, dem zarten Gesang zu lauschen, der sie tiefer in den Wald führte.

Mit dem Lied des Waldes in ihren Herzen fanden Mila und das Mondigru den Weg aus dem Echowald hinaus zum kristallklaren Strom, der leise vor sich hin murmelte und in der Mondnacht glitzerte.

Hier, so verriet das Mondigru, würde die letzte Zutat für den Zauberduft zu finden sein, verborgen unter dem gläsernen Antlitz des Wassers.

„Wir müssen genau hinschauen“, sagte das Mondigru zu Mila. „Im Wasser spiegeln sich nicht nur Sterne, sondern auch die Geheimnisse der Nacht.“

Mila kniete sich ans Ufer und beobachtete, wie das Mondlicht mit dem Wasser tanzte. Plötzlich entdeckte sie etwas Besonderes – ein Funkeln tiefer im Strom, anders als das der Sterne.

Es war ein Schimmer, der wie ein versprochenes Geheimnis in der Tiefe wartete, ein Glänzen, das sich als eine leuchtende Perle entpuppte.

Mit der Hilfe des Mondigrus schöpfte Mila das glitzernde Wasser in ein Gefäß. Es war kühler als die Nachtluft und schien voller Zauber zu sein.

Sorgfältig hob sie auch die leuchtende Perle auf, die im Wasser verborgen war. Sie funkelte in ihrer Hand, eine winzige Sonne, die das Geheimnis der Nacht in sich barg.

Als Mila die letzte Zutat verwahrte, begann das Mondigru zu leuchten. „Es ist Zeit, Mila“, sagte es sanft. „Ich werde dich jetzt wieder zu den Traumblumen bringen.“

Mit einem sanften Nicken und einem Lächeln im Gesicht ergriff Mila den Schweif des Mondigrus. In einem Wirbel aus Sternenstaub und sanftem Mondlicht hoben sie ab und glitten durch die Nacht.

Gemeinsam flogen sie zurück zu den Traumblumen, einem Ort, an dem die Magie des Traumes am stärksten war.

Als sie über dem Feld der Traumblumen schwebten, wählte das Mondigru eine besonders ruhige und verzauberte Stelle am Rande des Blumenmeeres aus. „Hier, Mila, werden wir die Zutaten vermischen“, sagte das Mondigru.

Mila nickte und legte die gesammelten Zutaten vorsichtig auf einen natürlichen Tisch aus Blättern und Blüten, den das Mondigru mit einem sanften Strahlen erschaffen hatte.

Als sie fertig waren, verbreitete sich ein wunderbarer Duft, der die Luft erfüllte und über die Traumblumen schwebte.

Die Blumen begannen zu leuchten, erst zaghaft, dann immer heller, bis das ganze Tal zauberhaft erstrahlte. Tiefes Lila, strahlendes Gelb, leuchtendes Blau und warmes Rot – jede Farbe schien eine eigene Melodie zu singen.

Mila und das Mondigru, tanzten voller Freude durch die Blumen. Sie lachten vor Glück, als sie sahen, wie jede Blume beim Kontakt mit dem Duft aufblühte und in der schönsten Farbe leuchtete.

„Schau“, sagte das Mondigru leise, „jetzt bringen wir den Traumduft zu den Kindern.“ Sie glitten sanft über die weite Landschaft.

Nach einer Weile sahen sie unten in den Häusern schlafende Kinder, umgeben von ihren Träumen, die in der Luft tanzten.

Jeder Traum leuchtete auf, als Mila und das Mondigru vorbeischwebten und den Zauberduft darüberstreuten.

Kleine und große Träume, leise und kühne, alle begannen sie zu leuchten und formten eine liebevolle Melodie aus Lichtern um die schlafenden Kinder.

Die Stunden verstrichen, und nun war es auch für Mila an der Zeit, schlafen zu gehen. Das Mondigru brachte Mila zurück in ihr Zimmer. Ihr Bett schien einladender denn je, denn auch hier breitete sich der Duft zart aus.

„Jedes Kind auf der Welt wird nun süßer träumen dank deiner Hilfe“, sagte das Mondigru, als es langsam in die Nacht hinausschwebte.

Mila sah aus dem Fenster, hinauf in den Nachthimmel, und da war es – das Mondigru. Mit einem letzten liebevollen Blick auf Mila stieg es empor und ließ weiteren Duft in einem glitzernden Regen über die schlafenden Städte und Dörfer hinab rieseln.

Überall dort, wo der Duft die Welt berührte, breitete sich ein zartes Schimmern aus.

Mila kroch unter ihre Decke und spürte, wie die Erinnerungen an ihr nächtliches Abenteuer sie wie eine zweite Decke wärmten.

Das Mondigru, jetzt kaum mehr als ein sanfter Schimmer am Horizont, winkte ihr zum Abschied. Und während es verschwand, fühlte Mila, wie ihre Augen sich schlossen und sie in einen Schlaf glitt, so friedvoll und voller Wunder, wie sie ihn noch nie erlebt hatte. Ende.

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