Anzeige

Lia und ihre Freunde am Teich der Gefühle - Kinder Geschichte

Lia macht heute einen tollen Ausflug zu den Weidenbäumen. Diese schaukeln mit den Kindern und bilden mit ihren Ästen eine Rutsche. Sogar die Fische machen sich einen Spaß daraus mit den Kindern zu spielen. Beim Teich der Gefühle angelangt nehmen Lia, Sophie und Tobi die Energie des Wassers auf und spielen anschließend im Teich. Die Feen Mondstrahl und Sonnenstern zaubern Wassersäulen und eine große Rutsche. Sie verbringen alle eine lustige und aufregende Zeit am Teich. Die Kinder Geschichte geht noch weiter und verzaubert die Sinne. Unten findet ihr den Text.

Tipp ihr findet
Feengeschichte – Lia und die Traumfee
Kinder-Geschichte – Lia und das Fest der Meerschweinchen
Schöne Kindergeschichte – Lia und der Drachenflüsterer

Vorlesedauer der Kinder Geschichte: 12  Minuten
Altersgruppe: 4 - 8 Jahr

Kinder Geschichte mit Fee und Traumland

Photo by Jung Ho Park

Meine Buchempfehlung:

* Dies ist ein Amazon Affiliate-Link | Letzte Aktualisierung am 20.10.2021 | Bilder von der Amazon Product Advertising API     

Lia und der Teich der Gefühle - Kinder Geschichte

Die Feen Mondstrahl, Merle und Sonnenstern waren wieder ganz aufgeregt und flatterten so wild mit den Flügeln, dass eine kleine unterschiedlich bunte Luftsäule neben jeder Fee entstand.

Jede Nacht mit den Kindern Lia, Tobi und Sophie war für sie ein Abenteuer. Man könnte denken, für magische Wesen wäre jeder Tag ein besonderer Tag, doch erst die Erlebnisse mit den drei Kindern lässt sie ihre zauberhafte Welt so richtig genießen.

Die Feen beschlossen den Tag an einem Bach zu verbringen. Der erste Weg führte sie zu den Trauerweiden. Das waren keine Weiden, wie wir sie kennen! Natürlich, es sind ja magische Weiden. Und diese lieben es besonders, wenn kleine Lebewesen sie besuchen.

Es war schon ein buntes Treiben als sie ankamen. Weide Lotte hatte ihre Zweige gebündelt und Sitze in verschiedenen Größen geformt. Darauf saßen kleine Eselchen, Mäuschen aber auch kleine Drachen. Sie wiegte diese vor und zurück und auch im Kreis herum. Als besonderer Spaß ging es auch mit den Füßen in den Bach hinein.

Die Kinder hörten ein Geschrei und Gejauchze, dass ihnen das Herz aufging. Lia rannte los und Sophie und Tobi folgten ihr. Die anderen Trauerweiden Salli und Wida riefen sie zu sich. Schnell saßen sie auf ihren Sitz und schon ging es in die Luft. Atemberaubend schnell und dann wieder ganz bedächtig wurden sie in der Luft herumgewirbelt.

Im Bach wartete bereits ein Schwarm Fische in allen Farben und Größen, um den Kleinen die Freude noch zu erhöhen, indem sie zwischen den Füßen umhersprangen und dabei mit den Augen kullerten und das Wasser mit Luftblasen aufschäumten.

Die Feen standen dabei und achteten auf alle Kinder und das Glück stand in ihren Augen. Später lagen sie im Schatten der Bäume und ließen sich von ihnen streicheln, Händchen halten oder die Haare flechten. Dann ging es weiter zum Teich der Gefühle.

Unterwegs fing es an zu regnen. Es regnet selten in der magischen Traumwelt. Das Wasser ist unterirdisch mit jeder Pflanze und jedem Baum vernetzt und so sind alle gut versorgt. Aber die Regenwolken, die genauso aussehen wie eine große Schäfchenherde, wollen ab und an ihre Last loswerden.

Dann kann man sie am Himmel sehen, wie sie hin- und herlaufen, da der Regen ja ein höflicher Regen ist. Er möchte nur dort herunterfallen, wo er auch willkommen ist. Also ist um alle anderen ein kleiner Bogen zu schlagen. Da wird es etwas hektisch, manchmal laufen sie dabei ineinander oder laufen sich über den Haufen, sie müssen ja nach unten sehen. Dann verkeilen sie sich und andere Schäfchenwolken müssen sie entwirren.

Doch dann gibt es auch den etwas frecheren Regen, der es besonders liebt, die Riesen etwas zu ärgern. Die Riesen wissen das natürlich und machen bei dem Spaß mit. Werden sie beregnet, versuchen diese mit den Händen in den Himmel zu greifen und die Schäfchenwolke zu packen. Aber eine Wolke ist ja nicht fest, also greifen sie in die Luft und machen mit Absicht verblüffte Gesichter. Alle anderen Zauberwesen kennen diese Spiele und halten inne, um dem Spektakel zuzusehen.

Nach kurzer Zeit gelangte die Gruppe zum Teich der Gefühle. Wie der Name schon sagt, werden hier die Gefühle verstärkt, gefestigt oder auch gereinigt. Den Kindern in der Menschen- und Tierwelt soll dem Guten in der Seele soviel Kraft gegeben werden, dass es ihnen für ihr späteres Leben hilft.

Sie erhalten die Gabe mehr Liebe zu fühlen und zu schenken, schlechte Dinge in gute Dinge umzuwandeln oder das Schlechte gleich abwehren zu können.

Die Feen reichten den Kindern eine Schale und ein jedes trank von dem herrlich prickelnden Wasser. Ihr ganzer Körper begann zu leuchten und zu strahlen. Die Feen erklärten ihnen, dass dies die reinigende Wirkung des Wassers sei. Es würde sie stärken und in jeder Zelle ihres Körpers würde diese magische Kraft zu finden sein.

In diesem Teich kann niemand zu Schaden kommen. Man kann hier zwar eintauchen, bleibt aber immer an der Oberfläche und ein Kribbeln durchfließt den ganzen Körper. Stell dir vor, es ist wie in einem Bad voller Brause. Es kitzelt so richtig und macht Spaß.

Lia stürmte als erste in den Teich und spritzte voller Freude das Wasser in alle Richtungen. Die anderen zwei machten es ihr nach und eine große Wasserschlacht nahm ihren Anfang.

Die Feen standen schmunzelnd am Rand, da kam Sonnenstern auf die Idee, die Kinder mit Wassersäulen hochzuheben. Es war, als wenn sie auf stabilen Sockeln stehen würden, jedoch bestanden diese tatsächlich aus Wasser. Die drei klatschten vor Freude in die Hände und da begann das Schauspiel. Die Wassersäulen waren einmal hoch und dann wieder etwas tiefer. Manchmal bewegte sich die Säule auch zur Seite.

Tobi, der etwas abenteuerlustig ist, sprang von einer Säule zur anderen. Die zwei Mädchen balancierten flugs auch auf einer und dann ging es schon auf die nächste. So hüpften und sprangen sie von einer Säule zur anderen und versuchen sich dabei zu fangen. Die Fee Mondstrahl zauberte vor einer besonders hohen Säule eine Rutsche und flugs landeten sie wieder im Teich. Den Kindern kullerten die Freudentränen geradeso von den Wangen, sodass sogar die Feen in schallendes Gelächter ausbrachen.

Am Rand des Teiches hatte sich die Elster Fred niedergelassen. Er schaute immer gerne zu, wenn im Teich der Gefühle gebadet wird. Manch glitzernder Fund hat ihn dabei schon verleitet, diesen auszuleihen, um ihn danach als Finder wieder zu präsentieren. Ein witziger und frecher Bursche, den alle sehr mögen. Fred plauderte mit den Feen und bot seinen Beistand an, gegen andere diebische Elstern, dabei weiß ja jeder, dass es in der Traumwelt keine Diebe gibt. Die Feen luden ihn ein, sie alle zu begleiten. Die Kinder begrüßten ihn herzlich und machten sich mit den Feen auf den Rückweg.

Diesmal flogen sie, da ja Fred lieber fliegt, statt am Boden mitzulaufen. Die Feen hatten noch sein Gemecker in Erinnerung, wenn er laufen musste. Er breitet sein Leid in endlosen Klagen vor den anderen aus und man möchte meinen, dass er der ärmste aller Vögel sei.

Lia, Sophie und Tobi flogen zum ersten Mal ohne die Hilfe der Feen. Die gleiche Höhe zu halten ist schwierig und genau dort zu landen, wo man will ist kompliziert. So landeten sie bei einem Zwischenstopp in der Nähe einer Schilfgruppe.

Viele große und kleine Kieselsteine lagen hier herum. Lia sprang von einem Kieselstein auf den nächsten. Plötzlich hörte sie ein Geschrei: „Aua“, „Unverschämt“, „Frechheit“, „Was soll das“ und so ging es weiter. Dann sah sie einen Kopf mit einem langen Hals, einen nach dem anderen, aus den Steinen herauskommen. Ach herrje, dachte sie. Das sind ja gar keine Steine. Das sind ja Schildkröten.

„Entschuldigung, Herr Schildkröte! Ich habe gedacht, dass sie ein Stein sind. Da sind sie aber gut getarnt! Hoffentlich habe ich ihnen nicht weh getan!“. So geht sie von Schildkröten zu Schildkröte und entschuldigte sich. Es stellt sich heraus, dass hier der Schlafplatz der Schildkrötenfamilie Sauropsida ist. Familienvater Odon stellt sich vor und lächelt. „Wenn ich für jede Verwechslung im Laufe meines Lebens einen kleinen Kieselstein bekommen hätte, würden wir wahrscheinlich jetzt vor einem Berg stehen“.

Sophie kam näher und fragte: „Ist so ein Panzer nicht sehr schwer? Und frieren sie nicht darunter?“ Odons Sohn, Emry drängelt sich etwas vor. „Klar, ist der Panzer schwer. Aber wir sind sehr stark und der Panzer ist auch ein Schutz vor Verletzungen bei Unfällen. Frieren tun wir in der magischen Welt nicht. Da es hier keinen Winter gibt, wird es nicht kalt und Magie ist Energie, die warm hält.

Wollt ihr euere Reise nicht mit uns fortsetzen? Wir wollten sowieso heute den Bach hinunter, um unsere Verwandten zu besuchen. Wir nehmen euch dann mit! Wenn wir uns rückwärts ins Wasser legen, könnt ihr euch auf unseren Bauch setzen!“

Tobi strahlte über das ganze Gesicht. Das nächste Abenteuer stand bevor und er freute sich darauf. Gesagt, getan. Alle Schildkröten lagen mit dem Panzer nach unten im Wasser und die drei Feen, die Kinder und Fred, die Elster saßen auf einem Schildkrötenbauch.

Los ging die Reise. Zuerst glitten sie mit dem Wasser ruhig dahin und dann, auf einmal, befanden sie sich in einem Wasserstrudel, der sie drehen ließ, dass es ihnen schon fast schwindelig wurde. Tobi juchzte vor Freude und Fred flatterte wild mit den Flügeln.

Dann kamen sie zu den kleinen Wasserfällen, das Wasser spritzte und plätscherte in den Bach hinein. Sie mussten sich am Hals der Schildkröte festhalten und kleine Wasserspritzer wirbelten um sie herum. Die Trauerweiden standen am Rand des Baches und warteten auf die Gruppe. Sie hoben einen jeden behutsam hoch und nach den Wasserfällen setzten sie sie wieder auf den Bauch der Schildkröten zurück.

Die Trauerweiden gaben der Gruppe nochmal einen kräftigen Schubs, damit sich alle um sich selbst drehten. Sogar die Libellen mit ihrer Flugschule begleiteten sie eine kurze Strecke. Die Feenkinder waren heute zum Unterricht bei ihnen und wirbelten voller Freude um diese kleine Gemeinschaft. Sie purzelten und vollführten die wildesten Kunststücke, sodass die Libellen voller Stolz über das ganze Gesicht strahlten.

So sieht Glück aus, dachte Sonnenstern. Alle drei glühten förmlich mit ihren roten Bäckchen um die Wette. Lia war auch heute wieder überzeugt, dass dies der schönste Tag in der Traumwelt war und doch fragte sie sich: "Kann der Tag morgen noch schöner werden?".

Ich_schreibe_fuer_dich_1
Ich_schreibe_fuer_dich_2
Ich_schreibe_fuer_dich_3
Ich_schreibe_fuer_dich_4

Damit auch andere von den Geschichten profitieren können wäre es schön, wenn du die Kinder Geschichte teilst (via Link).

Hier wartet eine weitere Kinder Geschichte auf dich:

 

Wozu Vorlesen vorm Schlafengehen gut ist:

Das Vorlesen dient den Kindern als Einschlafhilfe und fördert auch die Bindung zum Elternteil oder eben zum Vorlesenden selbst. Die Kinder Geschichte hilft auch beim Entspannen und den Stress des Tages loszulassen. Sie taucht in eine andere und meistens fantasievolle Welt ab, die gerne auch mit in die Träume genommen werden kann. Gerade fantasievolle Geschichten sind ideal für die Entwicklung der Kreativität des Kindes. Die Kinder Geschichte sollte in einer möglichst reizfreien Umgebung vorgelesen werden. Schön eingekuschelt und mit leicht gedimmten Licht wird eine beruhigende Atmosphäre geschaffen, die dem Kind beim Einschlafen helfen soll.

Nach oben