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Fantasiereise Tiere - Ein Tag auf dem Bauernhof

In der Fantasiereise erleben die Kinder einen wunderschönen Tag auf einem Bauernhof. Sie lernen dort die verschiedenen Tierarten und ihre Familien kennen. Die Reise beginnt mit dem Traktor, der lustig schaukelnd über einen Acker fährt. Ein kleines Kälbchen führt in der "Fantasiereise Tiere" durch den ganzen Besuch. Im Vorlesetext wurden wieder die Sinne mit eingebunden.

Fantasiereise Tiere

Photo by Kameron Kincade

Infos zum Text

Ein Kälbchen führt die Kinder an den verschiedenen Lebensräumen des Bauernhofs vorbei. Die Kinder lernen kleine Ferkel kennen, die sich im Schlamm suhlen und ein Wettrennen mit den Kindern veranstalten. Natürlich entspricht dies nicht der Realität, aber eine Traumreise soll ja etwas Schönes und Phantasievolles sein.

Die Kinder lernen in der Fantasiereise Tiere auch die verschiedenen Begriffe für weibliche und männliche Tiere kennen.

Ganz am Ende führt das Kälbchen das Kind noch zu den eigenen Eltern. Hier sind die Kühe und der Bulle hinter einem Zaun. Die Gefahr, dass ein Kind allzu zutraulich in der Realität dann auf Bullen zugeht ist hier zu groß. Trotzdem wird gerade durch das vertrauliche Schlecken der Mutterkuh dem Kind Liebe und Fürsorge vermittelt, ohne sich zu ängstigen.

Das Kind nimmt auch ein Küken fürsorglich in die Hände und überbringt dieses der Entenmutter. Weiterhin lernt es auch, dass die Tiere ebenfalls eine Mutter und einen Vater haben. Die Tiere sollen als fühlende Lebewesen wahrgenommen werden.

In der Fantasiereise Tiere sollen die Kinder einen Bezug zu den Tieren unserer Lebenswelt bekommen.

Tipp: Ein weiterer Text zum Vorlesen: Fantasiereise Pirat – Der unglaublich gefährliche Pirat Seemannsgarn

Altersgruppe: Kindergartenalter ab 3 Jahren und bis Grundschulalter bis 8 Jahre

Vorlesedauer: ca. 12 Minuten

  • Entspannung, Erholung
  • Fröhlichkeit,
  • Wissensvermittlung, Ergänzung zur Gruppenarbeit Schule und Kindergarten
  • Förderung des Vorstellungsvermögens
  • Körpergefühl verbessern
  • Emotionale Entwicklung fördern - Empathie
  • Soziale Kompetenz und soziale Identität stärken bzw. verbessern.
  • Resilienz und Frustrationstoleranz stärken
  • Tierliebe stärken, Respekt vor dem Leben fördern und auch Nächstenliebe
  • Naturverbundenheit
  • holpernder Traktor mit gemeinsamen Freunden = Stärkung des Gemeinschaftsgefühls, Stärkung der Vorstellungskraft
  • Tiere = Betrachtung der Tiere als Lebewesen mit Familienstrukturen – Vater, Mutter, Kind
  • Bauernhof = Produktivität im Denken und Handeln, Sehnsucht nach Naturverbundenheit,  Ausgleich zwischen Geben und Nehmen
  • Tiere malen und über sie reden
  • Einen ökologischen Bauernhof besuchen
  • Gefühle reflektieren

Spielerisch Selbstvertrauen lernen:

11 Geschichten, die den Kindern helfen sollen, an sich zu glauben und Selbstvertrauen zu entwicklen:

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Fantasiereise Tiere - Ausflug zum Bauernhof

Kuschle dich Mal so richtig gemütlich ein. – Mache es dir richtig bequem. – Vielleicht magst du dich nochmal etwas schütteln oder zurechtrücken. - Probier es etwas aus, bis du angenehm liegst. Jetzt spüre mal unter deinen Po, kannst du die Unterlage darunter fühlen? – Dein Kopf liegt ganz bequem darauf – deine Schultern sind ruhig und entspannt – deine Arme liegen neben deinem Körper – deine Schultern sind ganz locker – deine Brust hebt und senkt sich mit deinem Atem – dein Bauch ist warm und weich – dein Körper liegt entspannt auf der Matte – deine Beine liegen auch ganz gelöst auf der Unterlage – deine Füße sind schön warm.

Dein Atem strömt durch den ganzen Körper – ein und aus – ein und aus – alles ist ruhig – alles ist angenehm warm und weich – lass dir Zeit, spüre deinen Atem, spüre deinen Körper und die Wärme die dich umgibt – ein- und ausatmen – ganz langsam gleitest du in deine Traumwelt — völlig ruhig und entspannt — ein- und ausatmen – lass dir Zeit.

Stell dir in deiner Traumwelt vor, du stehst mit deinen Freunden oder deiner Gruppe vor einem großen offenen Holztor – Die Sonne scheint und dir ist angenehm warm – Von weitem kannst du schon ein lautes Kikeriki und Muhen hören – du ahnst es schon – du machst einen Ausflug zum Bauernhof.

Langsam nähert sich ein Traktor mit einem großen Anhänger – Der Bauer hält bei deiner Gruppe an und lädt euch ein auf den Hänger zu steigen – Eine bequeme Leiter führt euch zu den Sitzplätzen auf dem Hänger und schon geht es los – Er fährt über einen Acker – Der Hänger schaukelt ganz lustig hin und her – es holpert und poltert – und alle auf dem Anhänger sind quietschvergnügt – Es macht euch großen Spaß die Landschaft total wackelig zu erleben.

Am Hof angelangt wartet schon die Bäuerin mit Getränken auf euch – Sie sind angenehm kühl und erfrischend – An deiner Seite zupft auf einmal etwas – Was mag das sein? Ein kleines Kälbchen schaut dich mit seinen großen Kulleraugen an und will dir etwas zeigen.

Ein paar Schritte weiter weg suhlen sich kleine Ferkel im Schlamm und quieken dabei in allen Tonlagen – Sie stupsen sich gegenseitig an und rennen sich hinterher – dabei quieken sie vor lauter Freude – Ihr ganzer Körper ist braun vor Schlamm – Jetzt haben sie dich gesehen und wollen unbedingt, dass du mitspielst – Magst du mit ihnen um die Wette rennen? – Wer ist wohl schneller? – Lachend läufst du mit den kleinen Ferkeln um die Wette – Deine Freunde laufen mit dir und ihr Lachen vermischt sich mit dem Quieken der Schweine.

Das Kälbchen stupst dich wieder an, es will dir noch mehr seiner Freunden zeigen – An einem Stall angelangt, hörst du ein Piepen – Ein kleines Entenküken ist gerade geschlüpft und piepend ruft es nach seiner Mama – Wenn du magst kannst du das Küken zu seiner Mutter bringen – nimm es ganz behutsam in die Hände – fühl mal die weichen Daunen des Kükens – jetzt bringe es vorsichtig zum Teich – Das Kälbchen wird dir zeigen wo du hingehen musst.

Je näher du dem Teich kommst, desto lauter wird das Piepen und Gequake der Enten, Gänse und Hühner des Bauernhofs – Am Teich sind ganz viele Vögel, die sich fröhlich zwitschernd unterhalten – die Entenmama kommt gleich auf dich zu und begrüßt euch freudig – du legst das Entenbaby behutsam vor ihre Füße – Die Geschwister stehen schnatternd um euch herum und freuen sich über den Neuzugang – Es ist ein richtiges Begrüßungs-Schnatter-Konzert – Die Gänse führen einen richtigen Tanz auf – Sie breiten ihre weißen Flügel aus und tanzen im Kreis – Die anderen Enten schwimmen im Teich, richten sie auf und flattern wasserspritzend hoch – Es ist fast wie ein kleines Theaterstück – in dem jeder zeigt wie sehr er sich freut.

Dein Weg führt dich nun weiter zu einer Wiese – dort siehst du schon von weitem etwas weißes, das lustige Sprünge macht – Auf der Wiese siehst du kleine Zicklein – sie springen wild hin und her und machen die tollsten Sprünge – Wenn du magst kannst du dich etwas auf die Wiese setzen und den Ziegen zuschauen – Die Ziegenmama nennt man auch Geiß, den Ziegenpapa Bock und das Zicklein manchmal auch Kitz.

Die Geiß und der Bock stehen mit anderen älteren Tieren am Rande der Wiese und sie grasen genüsslich das saftige Gras ab – die kleinen Zicklein tollen über die gesamte Wiese und können vor lauter Freude am Springen gar nicht mehr aufhören – so toll finden sie das – Es ist richtig lustig anzuschauen – Bleib noch etwas am Rande sitzen und schau es dir in Ruhe an – Stell dir in deiner Phantasie vor, welche Kunststücke sie machen.

Schnurrend umkreist dich eine kleine Katze und hops ist sie schon auf deinem Schoß– Das kleine Kätzchen will unbedingt von dir gekuschelt werden – Ihr Fell ist weich und warm – so richtig flauschig – Sie schnurrt und trippelt auf deinem Schoß hin und her, damit sie einen wirklich bequemen Kuschelplatz findet – du kannst das Vibrieren ihres Schnurrgeräusches richtig an den Händen spüren – wenn du magst kannst du sie jetzt streicheln und mit ihr kuscheln – das Schnurren ist sehr entspannend – Du fühlst dich angenehm ruhig und entspannt.

Deine Bauernhofbesichtigung geht nun weiter – Auf einer anderen Wiese grasen friedlich Schafe und ihre kleinen Babys, die Lämmer – Sie rufen ganz laut bäähhh – und eine Schaffamilie läuft ganz gemächlich zu dir hin – es ist ein Mutterschaf, ein Papaschaf und ein Babyschaf – das Mutterschaf nennt man auch Aue, den Papa Widder und das kleine süße Babyschaf Lamm – Sie sind ganz neugierig auf dich und wollen dich kennenlernen.

Wenn du magst kannst du dir in Gedanken etwas Futter vorstellen und schwups ist es schon in deiner Hand – Du kannst ihnen jetzt etwas Futter geben und sie auch streicheln – Sieh mal wie dick doch ihr Fell ist und wie es sich anfühlt – Streichele ganz sanft über das Fell des Lämmchens – Es blökt ganz freudig bäähh – Streichele es weiter sanft und schau dich mal um, wo dein kleines Kälbchen ist – Es steht ganz in der Nähe.

Dein Kälbchen will dir nun seine eigene Familie vorstellen – seine Mama und seinen Papa – Es zeigt dir eine ganz große Wiese mit ganz vielen Kühen, mit den unterschiedlichsten Mustern und Farben – Keine Kuh sieht aus wie die andere – An einem großen Zaun angelangt steht auch schon die Mamakuh und der Papa ist ganz in der Nähe hinter dem Zaun – Die männliche Kuh heißt bei uns in Deutschland Bulle.

Die Mamakuh stupst freundlich das kleine Kälbchen an und schleckt über sein Gesicht – schließlich muss so ein Kälbchen auch gewaschen werden – Der Bulle sieht schnaubend zu und verjagt kleine Fliegen mit seinem großen Schweif – Er muht ganz laut und die anderen Kühe stimmend muhend ein – er ist nämlich furchtbar stolz auf sein kleines Kälbchen – Nun verabschiede dich von dem kleinen Kälbchen, denn es muss jetzt schlafen und sich ausruhen – Für das kleine Kälbchen war dein Besuch ein richtiges Erlebnis – Es konnte dir seinen Bauernhof zeigen und all seine Freunde, mit denen es täglich spielt.

Nun wird es Zeit wieder zurückzugehen – gehe wieder zurück zu dem Traktor – der Bauer wartet schon auf dich und deine Freunde – er fährt dich mit seinem schaukelnden Hänger wieder über den Acker zum Tor zurück – verabschiede dich von ihm und dem Bauernhof – er winkt dir zu und du weißt, dass du ihn immer wieder besuchen darfst – dann gehst du durch das Tor zurück – konzentriere dich nun auf deinen Oberkörper – er hebt und senkt sich – du spürst deinen Atem, wie er ein- und ausströmt – ein und aus – ganz ruhig und entspannt – ein und aus.

Nun kehre langsam mit geschlossenen Augen aus deiner Traumreise zurück – fühle deine Füße – deine Arme – balle leicht deine Fäuste – gibt etwas Kraft hinein – bewege deine Füße – atme ganz tief ein und aus – strecke Arme und Beine – räkle dich, wenn du magst – öffne nun die Augen, atme nochmals tief durch – du bist ganz wach und entspannt.

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Weitere Entspannungstexte:

Noch eine kleine Bitte an dich. Blogs leben von Verlinkungen. Wenn dir meine "Fantasiereise Tiere" zum Vorlesen gefallen hat, dann wäre es schön, wenn du uns weiter empfiehlst und über einen Link würden wir uns auch sehr freuen.

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